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Anleitung: Backup am PC - Acronis True Image

Home > Anleitungen > Backup am PC > Acronis True Image

Festplatten-Backups mit Acronis True Image 9.0

Überblick:

Erstellen eines Festplatten-Abbildes

Acronis True Image 9.0 (49,95 EUR) enthält zwei Backup-Technologien zum Sichern von Daten:

  1. Disk-Imaging, mit der man exakte Abbilder (Images) für ein vollständiges System-Backup erstellen kann, inklusive aller Daten, des Betriebssystems, persönlicher Einstellungen und der Programme.
    Große Vorteile von Acronis True Image sind hierbei, dass das Backup während des normalen Betriebs durchgeführt werden kann, schnell vonstatten geht (meine 80 GB-Platte zu 50% gefüllt wird in ca. 25 Minuten gesichert) und dass die Backup-Datei durch Komprimierung wesentlich kleiner ist als die Original-Dateien.
      

  2. File-Backup, mit dem man ausgewählte Dateien und Verzeichnisse sichern und bei Notwendigkeit wiederherstellen kann.
    Als Nachteil sehe ich, dass man zum Zurücksichern auf dem jeweiligen Rechner Acronis True Image installiert haben muss. Das wird bei fremden Ersatzrechnern nicht unbedingt möglich sein. Deshalb bevorzuge ich für das File-Backup Easy2Sync.

Für meine Backupstrategie nutze ich True Image 9.0 zum Erstellen eines Images meiner Notebook-Festplatte. Die Bedienung ist durch die schrittweise Unterstützung eines Assistenten sehr einfach und auch für Laien problemlos.

So fertigt man ein Disk-Image an:

  1. Im Hauptfenster wählt man die Aktion "Backup".
      

      

  2. Daraufhin erschein das Willkommen-Fenster. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Weiter" geht es zum nächsten Schritt.
      

  3. Nun wählt man den Backup-Typ "Vollständige Festplatteninhalte oder ausgewählte Partitionen" und "Weiter".


      

  4. In diesem Schritt erfolgt die Auswahl der Partition. Es werden Festplatten und USB-Festplatten aufgelistet. Ich wähle meine Festplatte C: und klicke auf "Weiter".
      

      

  5. Im Schritt "Position der Backup-Archivdatei" gibt man an, wohin die Backupdatei gespeichert werden soll. Im Beispiel habe ich eine externe Firewire-Fesplatte mit dem Buchstaben Z: und den Unterordner "Backup Acer C" angewählt. Theoretisch wäre auch eine CD oder DVD als Datenträger möglich. In meinem Fall scheidet diese Möglichkeit aufgrund der Dateigröße der Backupdatei (ca. 35 GB) aus.
    Im Feld "Dateiname:" vergebe ich das aktuelle Datum als Dateinamen - "06-03-01". Die Datei erhält die Endung ".tib". Dann "Weiter".
      

      

  6. Im Schritt "Modus der Archiverstellung" wählt man die Methode, wie das Backup erstellt werden soll. Ich wähle "Erstelle ein neues vollständiges Backup-Archiv". Die einzelnen Modi werden mit einem kurzen Hilfetext, der bei Auswahl eingeblendet wird, erklärt.
    Ein inkrementelles Backup sichert immer nur den Unterschied zum letzten Backup. Man erhält mit jedem Backupvorgang eine zusätzliche Datei.
    Bei einem differentiellen Backup wird beim ersten Mal ein Basisbackup erstellt. Bei den folgenden differentiellen Backups wird immer nur der Unterschied zum Basisbackup gesichert. Das Backupset besteht deshalb aus insgesamt zwei Dateien.
    Weiter.
      

      

  7. Im nun folgenden Schritt kann man die Backup-Optionen wählen. Ich wähle "Standardoptionen benutzen". Das sind jene Einstellungen, die man unter Extras -Optionen voreingestellt hat. Ich verwende die bei der Installation eingestellten Standard-Einstellungen ohne Änderung.
      

      
    Weiter.
      

  8. Im nächsten Schritt kann man einen beliebigen Kommentar eingeben (oder auch nicht). Weiter.
      

  9. Im letzten Schritt wird eine Zusammenfassung der gewählten Backup-Einstellungen angezeigt.
     

      

  10. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Fertig stellen" beginnt der eigentliche Backup-Prozess.
      

      

  11. Nach dem Sicherungsvorgang erscheint eine Erfolgsmeldung.
      

      

  12. Die 21,8 GB-große Backupdatei hat 34 GB Daten gesichert.
      

      
    Auf dieses Backuparchiv kann im Notfall über das Booten mit der Notfall-CD zugegirffen werden. Aber auch im normalen Betrieb kann über True Image und dessen Befehl "Abbild durchsuchen" auf einzelne Dateien und Ordner zugegriffen werden.

Anmerkung:
Natürlich bietet True Image mit sog. "Tasks" auch die Möglichkeit, dass man Backup-Vorgänge vollautomatisch zeitlich gesteuert in regelmäßigen Intervallen anfertigen lassen kann. Dies kommt für mich allerdings nicht in Frage, da ich meinen Notebook nicht zu festen Zeiten eingeschaltet habe.

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Bootfähiges Notfallmedium erstellen

Um im Notfall die Festplatte aus der gesicherten Backupdatei wiederherstellen zu können, benötigt man ein bootfähiges Notfallmedium. Dies kann entweder eine CD oder Disketten sein. Ist der PC oder Notebook kein Uraltgerät, dann sollte man sich für die CD-Version entscheiden.

  1. Im Hauptfenster wählt man links außen den Befehl "Bootfähiges Notfallmedium erstellen".
      

      

  2. Den Willkommen-Bildschirm kann man gleich mit "Weiter" bestätigen.
      

  3. Im nächsten Schritt werden einem alle Laufwerke aufgelistet, mit denen man ein Notfallmedium erzeugen kann. Ich wähle meinen CD/DVD-Brenner E:. Weiter.
      

  4. Nun muss man nur noch dafür sorgen, dass eine leere CD im Brennerlaufwerk eingelegt ist. Ein Klick auf "Fertigstellen" startet den Brennvorgang.
      

      

  5. Nach knapp einer Minute ist der Brennvorgang beendet, die CD-Schublade öffnet sich und True Image meldet die erfolgreiche Erstellung des Notfallmediums.
      

      

  6. Auf der CD befinden sich nun in dem Unterordner "Recovery Manager" ca. 21,8 MB an Daten.
      

     

  7. Nach dem Erstellen der Notfall-CD sollte man diese testen! Also, CD einlegen und den Rechner neu starten. Es müsste ein Bootmenü mit drei Auswahlpunkten erscheinen. Über die Taste F11 ist es möglich, weitere Startparameter bei inkompatibler Hardware einzugeben.

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Wiederherstellen eines Festplatten-Abbildes

Das Wiederherstellen eines Festplatten-Abbildes ist sehr einfach.

  1. Die bootfähige Notfall-CD muss im CD-ROM-Laufwerk eingelegt sein und das USB- oder Firewire-Wechsellaufwerk sollte angeschlossen sein. Das Backuparchiv kann sich aber auch auf einer CD-ROM befinden. Acronis True Image ist nach dem Start vollständig in den Hauptspeicher geladen, so dass das Bootmedium entnommen und gegen eine CD mit Backup-Archiven ausgetauscht werdem kann.
      

  2. Computer starten. Der PC müsste direkt von der CD gebootet werden. Es erscheint ein Boot-Auswahlmenü. Hier wählt man den ersten Punkt "Acronis True Image (Vollversion)".
      

      

  3. Daraufhin wird Acronis True Image in einer Linux-Version gestartet.
      

      

  4. Nach einer kurzen Ladephase erscheint das True Image Hauptfenster. Es läuft zwar unter Linux, sieht aber aus wie Windows XP. Über den Punkt "Wiederherstellung" startet man die Wiederherstellungs-Prozedur.
      

      

  5. Durch die weiteren Schritte führt einem ein Assistent. Im Prinzip muss man nur noch die Abbildarchivdatei auswählen, die Festplatte angeben, die wiederhergestellt werden soll, den Partitionstyp wählen (i.d.R. "Aktiv"), die Partitionsgröße bestimmen (damit können auch größere oder kleinere Festplatten bespielt werden) und auf "Fertigstellen" klicken.
      

  6. Nach dem Wiederherstellungsvorgang meldet True Image, dass das Abbild erfolgreich wiederhergestellt werden konnte.
     

  7. Der PC kann nun neu gestartet werden und müsste danach wieder betriebsbereit sein. Die CD nimmt man am besten vorher aus dem Laufwerk.

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Seite aktualisiert am 02.01.2009.

 
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