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Palm Glossar

Home > Anleitungen: Palm Glossar A-Z

Ergänzungen und Beiträge erwünscht!

Probleme mit dem Palm? Abstürze? Oft hilft ein Reset und wenn gar nichts mehr geht ein Hardreset.
Aber erst mal einen Warmreset probieren. Aber aufpassen! Beim Hardreset wird der RAM gelöscht.
Gut wenn man ein Backup gemacht hat. Dann kann man den RAM restoren.
Oder doch erst mal die Conduits checken? Beim nächsten HotSync wird wieder alles ins Lot gebracht.
Da freut sich der User!

Nix als Bahnhof verstanden?
Vielleicht hilft dieses kleine Palm Glossar mit solchen Begriffen aus der Palm-Welt klar zu kommen.

123 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Begriff Erklärung
   
123   nach oben  
   
A   nach oben  
   
B   nach oben  
   Backup Als Backup bezeichnet man eine Sicherheitskopie eines Datenbestandes. Oft ist ein Backup die letzte Rettung, um verlorene gegangene Daten wieder herzustellen. Backups werden auch zur Systemwiederherstellung genutzt, um bestimmte Konfigurationen per Knopfdruck einzurichten. Bei den Palm Handhelds wird beim → HotSync automatisch ein Backup der Dateien im → RAM-Speicher gemacht. Leider nicht werden nicht alle Dateitypen gesichert. Deshalb sichern viele Benutzer ihre Dateien mit einem zusätzlichen Backup-Programm wie BackupMan, CardBackup, BackupBuddy VFS etc.. Diese Programme sichern den RAM-Inhalt auf die SD-Karte, so dass man auch unterwegs, ohne HotSynmöglichkeit ein Restore machen kann.
   BlackBerry Firmenname. Stellt Handhelds mit integriertem Telefon her. E-Mails müssen nicht mehr abgerufen (poll) werden, sondern werden automatisch auf den Handheld übertragen (push). Von der Firma → RIM stammt die Software.
   BMP Abkürzung von Bitmap, gebräuchliches Windows Grafik-Dateiformat.
C   nach oben  
   Cobalt Vertriebsname der Fa. PalmSource für ihr im Februar 2004 vorgestelltes Betriebssystem Palm OS 6.0. Seither wird das Palm OS 5.0 → "Garnet" (Granit) genannt.
Die Neuerungen von Palm OS 6 sind zum Beispiel Multitasking, native Unterstützung für ARM, Speicher- und Prozesschutz und verbesserte Multimedia- und Sicherheitsfunktionen. 
   commandbar Befehlsleiste, die man jederzeit durch einen "Graffiti-Stroke" einblenden kann: einen Strich mit dem Stylus von unten links nach oben rechts zügig zeichnen.
   community Gemeinschaft, Fangemeinde
   CompactFlash Externe Speicherkarte für Daten, wird häufig in Digitalkameras oder MP3-Abspielgeräten verwendet. Einige Palm-Modelle von Sony verwenden ebenfalls dieses Speicherkartenformat.
   Conduit Das ist ein Hilfsprogramm (engl. "Leitungsrohr"), das für die Synchronisation zwischen einem Programm auf dem Palm Handheld und dem PC sorgt. 
   Corridor Warrior engl. Hausflurkämpfer, in Deutschland auch "Bürohengst" genannt. Nutzertyp, der mindestens 80 Prozent seines Arbeitstags am Schreibtisch verbringt. → Road Warrior
   Cradle Die Cradle (engl. "Wiege", gespr. Kreydl) ist das Zubehörteil, in das man den Palm Handheld zum Aufladen steckt und mit dem die Daten zwischen Palm und PC synchronisiert werden. Man nennt sie auch Dockingstation.
D   nach oben  
   Desktop Desktop heißt wörtlich übersetzt "Schreibtischplatte". In Bezug auf Palm Handhelds meint man damit entweder die Palm Basis-Software "Palm Desktop" auf dem PC oder einen PC als Ergänzung zum Palm Handheld.
   Digitizer Teil des Palm Displays, das die Umsetzung der Stylus-Bewegungen und -Berührungen in Programm- und Cursorsteuerungen umwandelt. Leider verstellt sich hin und wieder mal die Genauigkeit und man muss über das Palm Hilfs-Programm "Einstellungen" - "Digitizer" die Zielgenauigkeit neu einjustieren. Sollte das nichts mehr helfen, dann muss der Palm zur Reparatur bzw. Austausch des Digitizers an PalmOne oder eine Reparaturwerkstatt, z.B. vivomobile.de, eingesandt werden.
   Dockingstation Anderer Name für → Cradle oder Ladestation. 
E   nach oben  
   eBook Buch in elektronischer Form, als Textdatei. Für den Palm Handheld gibt es verschiedene Formate wie eReader, iSilo, DOC, MobiPocket.
   EFIGS-ROM Palm OS-Betriebssystem, das mehrere Menüführungssprachen mitliefert: Englisch, Französchisch, Italienisch, Germany (Deutsch), Spanisch. Ein in den USA gekaufter Handheld wird ohne die europäischen Sprachen geliefert!
   Emulator Der "Palm OS Emulator" (engl. Nachahmer) ist ein von PalmSource kostenlos zur Verfügung gestellte Software, mir der man am PC einen Palm Handheld nachahmen und Palm-Programme am PC testen kann. Dabei werden die Betriebssysteme Palm OS 3.x und 4.x simuliert. Der Palm OS Emulator kann von der Palm OS Entwicklerseite kostenlos heruntergeladen werden.
Für das Palm OS 5.0 gibt es den → Simulator. Auch er kann kostenlos von PalmSource herunter geladen werden.
F   nach oben  
   Fix Erfolgreiche Bestimmung der momentanen Position auf der Erde durch → GPS-Sateliten-Navigation.
Um die Position zu bestimmen, vergleicht der GPS-Empfänger die Zeit, zu der das Signal ausgesandt wurde mit der Zeit, zu der das Signal empfangen wurde. Aus dieser Zeitdifferenz kann die Entfernung des Satelliten berechnet werden. Werden nun von weiteren Satelliten Messungen hinzugefügt, so kann die aktuelle Position trianguliert werden. Mit wenigstens drei Satelliten kann der GPS Empfänger seine Position auf der Erdoberfläche bestimmen. Dies wird "2D position fix" (zweidimensionale Positionsbestimmung) genannt. Zweidimensional deshalb, weil der Empfänger davon ausgehen muss, sich direkt auf der Erdoberfläche (also einer rechnerisch zweidimensionalen Fläche) zu befinden. Mit Hilfe von vier oder mehr Satelliten kann ein "3D position fix", also die absolute Position im Raum oder eben zusätzlich die Höhe über der Erdoberfläche bestimmt werden.
   FlashROM ROM ist der Speicherteil eines Computers, der wichtige Hardware-Betriebssystem-Dateien enthält und fest auf dem Chip eingebrannt ist. Zum Speichererhalt ist somit kein Strom notwendig. Einige Handhelds bieten ein wiederbeschreibbares ROM, das man FlashROM nennt. Mit Hilfsprogrammen wie JackFlash und JackSprat von brayder.com lässt sich dies bewerkstelligen. Siehe meine Anleitungen zu den Software-Produkten.
   Freeware Im Gegensatz zur → Shareware eine freie, kostenlose Software. 
G   nach oben  
   Garnet Vertriebsname der Fa. PalmSource für das Palm OS 5.0. Der Nachfolger, das Palm OS 6.0 wird → "Cobalt" genannt.
   GIF Graphic Interchange Format, ein verlustfreies Dateiformat für Bilddateien, wird vor allem bei Internetanwendungen eingesetzt. Kann nur 256 Farben pro Bild verwalten und soll durch das lizenzfreie PNG-Format abgelöst werden. Das GIF-Format ist zur Speicherung von Fotos nur bedingt geeignet und wird bei Digitalkameras wegen der geringen Farbtiefe nicht verwendet. Es eignet sich zum Speichern von Strichzeichnungen, Logos etc.. Neben der geringen Dateigröße ist ein weiterer Vorteil des GIF-Formats, dass man den Hintergrund bzw. 1 bestimmte Farbe transparent macht. Außerdem kann man mehrere GIF-Bilder "aufeinander stapeln", um so ein animiertes, sich scheinbar bewegendes GIF-Bild zu erhalten.
   GPRS Abk. für General Packet Radio Service. Kommt bei digitalen Datenübertragungen zwischen Handymodem und Internet zum Einsatz. Weiterentwicklung von → GSM und ermöglicht den Datentransfer mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 Kbit/s. Im Gegensatz zum bisherigen Datenfunkmodus ist GPRS nicht leitungsvermittelt, sondern Paket orientiert. Damit eignet sich das Verfahren besser für eine Volumen abhängige Tarifierung. Bei diesem Verfahren ist der Anwender ständig mit dem Netz verbunden (always-on). 
   GPS Eine Fachbegriff-Abkürzung aus dem Bereich der Satelliten-Navigation. Abk. für Global Positioning System - Globales Positionierungs System.
Ein vom DOD (Department of Defense, amerikanisches Verteidigungsminsiterium) ersonnenes, realisiertes und betriebenes System, das aus 24 Satelliten besteht, welche die Erde in einer nominellen Höhe von 17700 km umkreisen. GPS Satelliten senden ein Signal aus, das die genaue Ortsbestimmung eines GPS Empfängers ermöglicht. Die Empfänger können ihre Position ermitteln, wenn sie feststehend sind, sich auf der Erdoberfläche in der Erdatmosphäre oder in niederen Umlaufbahnen bewegen. GPS wird sowohl in der Luft-, Land- und Seefahrtnavigation als auch bei der Landvermessung und anderen Anwendungen eingesetzt, bei der es auf genaue Positionsbestimmung ankommt. Das GPS-Signal wird jedem auf oder in der Nähe des Planeten kostenlos zur Verfügung gestellt, der einen GPS-Empfänger besitzt und eine uneingeschränkte "Sicht" auf die Satelliten hat.
   Graffiti spezielle, vereinfachte Schrift zur Dateneingabe in den Palm PDA.
   GSM Abk. für Global System for Mobile Communications. GSM ist ein in Europa entwickelter, aber international weit verbreiteter Mobilfunk-Standard zur Übertragung von Daten zwischen Handymodem und Internet. Er stellt die gegenwärtig aktuelle zweite Generation (2G) des Mobilfunks dar, wird aber den Anforderungen der modernen Datenübertragung mit einer Transferrate von nur 9,6 Kbit/s nicht mehr gerecht.  
H   nach oben  
   Handheld Ein Gerät, das so klein ist, dass man es in der Hand halten kann. Ein anderer Name für → PDA oder → Organizer. 
   HardReset Ein HardReset setzt einen Palm Handheld in seinen Auslieferungszustand zurück. Dabei werden alle Dateien, die im RAM gespeichert sind, gelöscht!
Ausgeführt wird ein HardReset, indem man einen spitzen Gegenstand, z.B. eine Büroklammer oder bei einigen Modellen auch der Stylus, in das Reset-Loch auf der Rückseite des Palms piekst und dabei zusätzlich Einschaltknopf gedrückt hält. Erst den Piekser loslassen und dann den Einschaltknopf. Danach erscheint auf dem Display das Palm-Logo und anschließend die Rückfrage, ob mit der Taste "Nach oben" alle Daten gelöscht werden sollen. Desweiteren erfolgt die Abfrage nach der Menü-Sprache und zum Schluss wird eine Digitizer-Kalibrierung durchgeführt. Danach ist der Palm wieder in seinem Auslieferungszustand. Siehe auch → Resetarten
Eine weitere sehr gute Erklärung der Resetarten findet man im PDA-Forum:
http://www.pdaforum.de/reset/
   HiRes Bildschirmauflösung 320 x 320 (z.B. Tungsten T2)
   HiRes+ Bildschirmauflösung 320 x 480 (z.B. Tungsten T3)
   HotSync So nennt man den Vorgang, bei dem Die Daten des Palms mit denen des PCs über → Conduits abgeglichen (i.d.R. synchronisiert) werden. 
   HotSync User ID Benutzername, dessen Daten bei einem HotSync abgeglichen werden sollen. Durch die exakte Zuordnung eines Namens ist es beispielsweise möglich, dass man mehre Palm Handhelds mit 1 PC abgleicht.
Die meisten Software-Entwickler koppeln die Software-Lizenz an den Benutzernamen. Wer seinen Benutzernamen nicht kennt (musste man bei der Erst-Installation des Palm-Desktop angeben), der braucht nur auf dem Palm das "HotSync"-Programm starten. Oben rechts steht der Benutzername. 
   HSCSD Abk. für "High Speed Circuit Switched Data". Neuerer Standard, der schnellere Verbindungen zwischen Handymodem und Internet als das herkömmliche → GSM-Verfahren ermöglicht. Technisch werden mehrere Kanäle à 14,4 kBit/s gebündelt.
I   nach oben  
   
J   nach oben  
   JPG/JPEG Joint Photographic Experts Group, gängigstes Speicherformat für verlustbehaftete Bildkompression, d.h. bei der Kompression gehen Bilddetails verloren. Liefert trotz Komprimierung gute Bildqualität, die Kompressionsstufen sind wählbar. Gängigstes Format zur Darstellung und zum Austausch von Bildern im Internet. 
K   nach oben  
   
L   nach oben  
   landscape Querformat → portrait
   Launcher Programm zum Starten und Organisieren von Programmen in Kategorien.
   
M   nach oben  
   MemoryStick proprietäres Speicherkartenformat von Sony
   MMC-Karte Kurzform für Multimedia Memory Card (MMC-Speicherkarte). Diese Speicherkarten verwenden einen Flash-Speicher und machen den Speicherplatz portabel, so dass er für verschiedene Geräte genutzt werden kann, darunter Mobiltelefone, PDAs, Digitalkameras, Handys, Music Player, Videokameras und PCs. Dank der hohen Speicherkapazität bietet sie Platz für hochwertige Spiele mit aufwändigen Grafiken, Sound und Videoclips. MMC-Speicherkarten eignen sich aber auch zum Ablegen von MP3- und anderen Dateien. 
   MS Abkürzung für → MemoryStick (oder Microsoft)
   
N   nach oben  
   native Dateien Dateien im originalen, ursprünglichen Format (z.B. Excel .xls, Word .doc, PowerPoint .ppt, Acrobat Reader .pdf, Text .txt), das mit Hilfe von Zusatzsoftware auf dem Palm Handheld angezeigt und teilweise auch bearbeitet werden kann, z.B. mit Documents To Go.
   
O   nach oben  
   Organizer (engl. Organisierer) Unter einem Organizer versteht man einen handlichen Kleincomputer mit Tastenbedienung oder mit drucksensitivem Bildschirm, der meist mit einem Stift bedient wird. Ursprünglich wurden Organizer zur Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung entwickelt. Aufgrund der immer weiter gesteigerten Leistungsfähigkeit und des erweiterten Softwareangebots lassen sich Organizer mittlerweile für unzählige Anwendungen nutzen, so z.B. auch für die mobile GPS-Navigation. Organizer sind sehr unterschiedlich ausgestattet, abhängig von Hersteller, Betriebssystem und Zielgruppe.
Als Organizer bezeichnet man auch Zeitplaner-Ringbücher (siehe auch: Filofax), die zur Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung auch ohne elektronische Unterstützung dienen.
Organizer werden auch → PDA, → Handheld, → Palm oder → Pocket PC genannt.
   OS Abk. für Operating System = Betriebssystem.
   
P   nach oben  
   Palm (engl.: Handfläche; gespr. "Pahm"). Wird oft als Synonym für Handhelds der Fa. PalmOne (früher Palm bzw U.S. Robotics) genannt. Im übertragenen Sinne sind damit aber auch alle anderen kleinen Taschencomputer gemeint, die nicht viel größer als die Handfläche sind. 
   Palm Desktop Basis-Anwendung von Palm OS Handhelds auf dem PC für die Datensynchronisation. Verwaltet Termine, Adressen, Aufgaben und Notizen. Entspricht von der Funktionalität her ungefähr einem abgespeckten Outlook ohne Email. Wer mit Outlook oder einem anderen → PIM synct, benutzt den Palm Desktop vermutlich nicht. 
   palmfriendly palmfreundlich; Internetseiten und Zubehör, die besonders gut für die Zusammenarbeit mit Palm Handhelds geeignet sind. Palmfriendly Webseiten zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass das Layout auf den kleinen Bildschirm des Handhelds hin optimiert ist. Auch wird mit Grafiken und Tabellen sehr sparsam umgegangen.
   PalmOne Herstellerfirma von Handhelds mit Palm Betriebssystem. Entstand durch Aufspaltung des ehemaligen Unternehmens Palm in zwei selbständige Firmen - PalmOne und PalmSource.
   PalmSource Der zweite, selbständige Unternehmensteil, der durch die Aufspaltung der Fa. Palm hervor gegangen ist. PalmSource ist für die Weiterentwicklung des Palm Betriebsystems verantwortlich.
   PDA Abk. für Personal Digital Assistent - persönlicher digitaler Assistent. Eine andere Bezeichnung für → "Handheld", → "Palm" oder Taschencomputer.
   pdb Abk. für Palm DataBase. Dateierweiterung für eine Datei zum Speichern von Daten unter dem Palm OS-Betriebssystem. Dateien mit der Endung ".pdb" sind Datenbanken, in denen die Palm OS-Programme ihre Daten ablegen. → prc. 
   pdf Abk, für Portable Document Format, ein universelles Dateiformat. Das pdf-Format von der Firma Adobe ist im Internet weltweit ein De-facto-Standard. Sämtliche Dateien, die mit einem Drucker ausdruckbar sind, können mit dem kostenpflichtigen Hauptprogramm "Adobe Acrobat" in das pdf-Format mit Hilfe eines speziellen Druckertreibes konvertiert werden. Zum Lesen von pdf-Dokumenten bietet die Firma Adobe den kostenlosen "Adobe Reader" an. Die Vorteile sind, dass der Leser eines pdf-Dokuments nicht das ursprüngliche Originalprogramm (Word, Excel etc.) installiert haben muss, das pdf-Dokument vom Autor mit diversen Schutzmechanismen ausgestattet werden kann, und dass in der Regel die Dateigröße kleiner ist wie beim Originalformat.
   PIM Personal Information Manager; damit sind Programme wie Outlook, Lotus Notes, Lotus Organizer, Novell Groupwise gemeint, die einem helfen, die Termine, Aufgaben und Kontakte zu speichern und zu organisieren.
   Pocket PC Die Handheld-Konkurrenz zu den Palm OS-Geräten! Abk. PPC oder PoPC (abfällig). Pocket PCs stammen von verschienden Hardware-Herstellern wie Hewlett Packard, Dell etc. Sie arbeiten mit einem Betriebssystem, das auf Windows CE der Firma Microsoft basiert. Die Vertriebsnamen lauten Pocket PC 2000, Pocket PC 2002 und neuerdings Windows Mobile 2003.
Eingefleischte Handheld-Benutzer streiten sich, welches System - PPC oder Palm OS - das bessere ist. Allgemein kann man sagen, dass die Hardwareausstattung bei den PPC-Geräten derzeit etwas fortschrittlicher und leistungsfähiger in den Bereichen Multimedia und Naviagtion ist, dafür aber das Betriebssystem störanfälliger ist. Bemängelt wird zum Beispiel, dass es öfters Programmabstürze gibt, dass Programme insgesamt langsamer starten, oder dass die Arbeitsgeschwindigkeit immer langsamer wird, je mehr Programme man geöffnet und wieder geschlossen hat. Dagegen gilt das Palm-Betriebssystem als äußerst stabil, zuverlässig, schnell und speicherplatzsparend.
   portrait Hochformat, längs → landscape
   prc Dateiendung für eine Programmdatei unter Palm OS. → pdb 
   proprietär Herstellerabhängig. Ein Verfahren oder eine Technik, die von einem Unternehmen kommt, nicht offen gelegt wird und somit anderen Herstellern nicht frei zur Verfügung gestellt wird. Ein Beispiel dafür ist der MemoryStick von Sony als Konkurrenz zu anderen etablierten Speicherkarten wie CompactFlash (CF), SecureDigital (SD) usw.. Der Nachteil einer proprietären Lösung ist die Abhängigkeit vom allein anbietenden Unternehmen.
   PUG Palm User Group - Eine Gruppe von Interessierten, die sich treffen und über Handhelds, insbesondere Palm OS Handhelds, unterhalten.
Q   nach oben  
   
R   nach oben  
   RAM Abk, für Random Access Memory. Der Arbeitsspeicher eines Computers heißt RAM, weil man auf jede Speicherzelle wahlfrei zugreifen kann. RAMs sind in der Regel flüchtige Speicher - sie verlieren ihre Inhalte, wenn kein Strom mehr fließt. Deshalb hat ein Palm Handhelds einen Akku oder Batterien.
Software unter Palm OS gilt als sehr speicherschonend und genügsam. In 5 MB RAM auf dem Palm OS Handheld passen wesentlich mehr Programme bzw. Daten wie im Vergleich zu einem Pocket PC.
   Reset Zurücksetzen des Handhelds nach einem Absturz oder Installation einer Treiberdatei. Ein Reset ist vergleichbar mit dem Neustart (Booten) eines PCs. Man unterscheidet verschiedene → Reset-Arten.
   Reset-Arten Softreset: Mit einem spitzen Gegenstand (aufgebogene Büroklammer oder abgeschraubtem Stylus-Oberteil) in das Loch auf der Rückseite des Palms (dort wo "Reset" steht) stechen. Dabei gehen normalerweise keine Daten verloren.
Das ist der Reset für den Alltagsgebrauch. Der Palm wird neu initialisiert und so manches kleine Problem mit einem zickigen Programm wird dadurch behoben.

Warmreset: Beim Reinpieksen in das Resetloch hält man noch zusätzlich die "Nach-Oben"-Taste fest. Dann erst den Piekser raus und zum Schluss die Taste loslassen.
Beim Warmreset werden keine Anwendungen und keine Treiber gestartet, die normalerweise automatisch beim Einschalten oder nach einem Softreset aktiviert würden.

Hardreset: Er ist das letzte Mittel, um Absturzprobleme zu lösen, weil dabei alle Daten im RAM-Speicher gelöscht werden. Ein Hardreset löscht den kompletten Inhalt des RAM-Speichers und versetzt den Palm in den Auslieferungszustand zurück.
Man hält den Einschaltknopf gedrückt und piekst hinten in das Resetloch rein. Sobald das Palmlogo erscheint, kann man loslassen. Danach kommt noch eine Abfrage, ob die Daten gelöscht werden sollen oder nicht. Um das Löschen zu bestätigen, drückt man die "Nach-Oben"-Taste. Danach ist der Palm wieder im Urzustand. Nach einem erneuten Reset muss man die Sprache neu einstellen und den Digitizer kalibrieren.

Erweiterter Hardreset: Wie bei einem Hardreset werden alle Daten gelöscht. Zusätzlich werden die Standard-Datenbanken der Standardanwendungen nicht neu angelegt. Dieser erweiterte Hardreset sollte nur durchgeführt werden, wenn die vorher beschriebenen Reset-Arten nichts gebracht haben oder man einen 'jungfräulichen' Palm ohne Standard-Datenbanken benötigt.
Man geht genauso vor wie beim Hardreset, nur dass man die "Nach-Oben"-Taste gedrückt hält und dann noch nacheinander die vier großen Anwendungstasten drückt.

Eine weitere sehr gute Erklärung der Resetarten findet man im PDA-Forum:
http://www.pdaforum.de/reset/

   Restore Das Zurückspielen eines → Backups.
   RIM Abk. für Research In Motion. Firmenname, das Software-Lösungen für BlackBerry Handhelds entwickelt.
   Road Warrior engl. Straßenkämpfer. Ein Nutzertyp, der sich zu mehr als 80 Prozent seiner Arbeitszeit auf Geschäftsreise befindet. → Corridor Warrior
   ROM Abk. für Read Only Memory. ROM ist der Speicherteil eines Computers, der wichtige Hardware-Betriebssystem-Dateien enthält und fest auf dem Chip eingebrannt ist. Zum Speichererhalt ist somit kein Strom notwendig. Hier lagern alle betriebssystem-relevanten Dateien und die Palm Standardanwendungen. Sie gehen auch nach einem → Hardreset nicht verloren.
S   nach oben  
   ShareWare Software, die vor dem endgültigen Kauf erst mal ausgiebig getestet werden kann. Meisten läuft die Testversion zwar mit vollem Funktionsumfang, ist aber auf eine bestimmte Anwendungsdauer, z.B. 30 Tage, begrenzt. 
   Slider engl.: Schieber. So nennt man das nach unten hin ausziehbare Gehäuse der Tungsten T, T2 und T3.
   SoftReset Mit einem spitzen Gegenstand (aufgebogene Büroklammer oder abgeschraubtem Stylus-Oberteil) in das Loch auf der Rückseite des Palms (dort wo "Reset" steht) stechen. Dabei gehen normalerweise keine Daten verloren.
Das ist der Reset für den Alltagsgebrauch. Der Palm wird neu initialisiert und so manches kleine Problem mit einem zickigen Programm wird dadurch behoben. 
   Saved Preferences Eine Datei, in die viele Programme diverse Einstellungen hinterlegen. Dazu gehören auch Registriercodes.  Diese Datei wird beim Backup gesichert im Gegensatz zur Datei → "Unsaved Preferences".
   SD-Card Abk. für Secure Digital-Speicherkarte. Eine von mehreren Standardformaten bei Speicherkarten. Eine SD-Card ist so klein wie eine Briefmarke und kommt ohne mechanische Teile aus. Das macht diese Speicherkarten unempfindlich gegen Stöße und damit besonders geeignet für mobile Endgeräte wie Palm Handhelds.
   SilkScreen (engl. Seidensiebdruck) So nennt man den Graffiti-Schreibbereich unterhalb des eigentlichen Displays. Auf neueren Palms verschmilzt der Display- mit dem Silkscreenbereich, weil hier der gesamte Bildschirm als Graffiti-Eingabe-Fläche nutzbar ist.
   Simulator Ein Programm, mit dem man einen Palm OS 5.0 Handheld am PC-Bildschirm nachahmen kann. Für die älteren Betriebssysteme gibt es einen → Emulator. Beide Programme werden von PalmSource kostenlos zum Download angeboten.
   Stylus Stift, mit dem man auf dem Display schreibt.
   synchronisieren Daten abgleichen, z.B. bei einem → HotSync; bei Handhelds mit Pocket PC-Betriebssystem wird dies "Activ Sync" genannt, bei Lotus Notes "replizieren".
T   nach oben  
   TIF/TIFF Abk. für Tagged Image File Format. Ein qualitativ hochwertiges und weit verbreitetes Speicherformat für Bilder und Grafiken.
   Tool engl. Werkzeug. Damit meint man ein kleines Hilfsprogramm (Softwaretool)
   Tungsten gespr. "tangstn" - engl. Wolfram; Handheld-Modellreihe von PalmOne, z.B. Tungsten T, T2, T3, C.
U   nach oben  
   UC Abk. für → Universal Connector
   Universal Connector engl. universeller, einheitlicher Anschluss. Das gleiche Zubehör lässt sich an verschiedene Palm Modelle anschließen. Palm-Modelle mit Universal Connector sind u.a.:  m500, m505, m515, Tungsten T, Tungsten T2, Tungsten T3, Tungsten C, Zire 71.
Mit der Markteinführung des Tungsten T5 am 04.10.2004 änderte PalmOne den Anschluss in einen "Multi-Connector". Für Umsteiger auf den T5 bedeutet das, dass das Zubehör ihres alten Palm Handhelds nicht mehr passt.
   Unsaved Preferences Eine Datei im RAM-Speicher des Palm Handhelds, in die manche Programme ihre Einstellungen hinterlegen. Im Gegensatz zu den → "Saved Preferences" wird diese Datei beim HotSync nicht gesichert. 
   User engl. Benutzer, Anwender.
V   nach oben  
   
W   nach oben  
   WarmReset Setzt einen Palm Handheld zurück, ohne dass Anwendungen oder Treiber beim Neustart geladen werden. Dadurch kann die Fehlersuche eingegrenzt werden.
Beim Reinpieksen in das Resetloch hält man noch zusätzlich die "Nach-Oben"-Taste fest. Dann erst den Piekser raus und zum Schluss die Taste loslassen.
   Webseite Einzelne Webseite einer Internetpräsenz.
   Website Die gesamte Internetpräsenz, die sich aus einzelnen Webseiten zusammensetzt.
   Wi-Fi Abk. für Wireless Fidelity. Wireless LAN Karten mit diesem Zertifikat entsprechen dem Standard 802.11 und haben Interoperabilitätstests mit anderen 802.11-Karten bestanden.
   WLAN Abk. für Wireless Local Area Network - Drahtloses lokales Netzwerk
X   nach oben  
   
Y  
   
Z   nach oben  
   Zire gesprochen "saier", abgeleitet von engl. Desire - Wunsch; Handheld-Modellreihe von PalmOne, z.B. Zire, Zire 21, Zire31.

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Seite aktualisiert am 02.01.2009.

 
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