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Anleitung: Speicherkarten-Handling

Home > Anleitungen > Speicherkarten

Seite aktualisiert am 02.01.2009.

Themenüberblick

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Kartenarten

Die neueren Geräte von PALM und Sony haben einen Steckplatz für Speichererweiterungs-karten (Expansion Cards). PALM unterstützt SD- und MMC-Cards, während Sony nur ihre eigenen Memory Sticks ansprechen können. Die Schnittstellen werden über die Betriebssystemerweiterung VFS (Virtual File System) angesprochen.
 
SD-Card
(Secure Digital)
 
MMC-Card
(Multi Media Card)
Sony Memory Stick Neu in 2007:
SDHC-Karten
für Kapazitäten bis 32 GB!
Update 05.03.2007:
Neben den MMC- und SD-Karten gibt es nun mit "SDHC" eine neue Spezifikation für Karten von 4 GB bis 32 GB. SDHC = Secure Digital High Capacity. Diese sind in drei Geschwindigkeitsklassen eingeteilt:
  • Class 2: 2 MB/sec.
  • Class 4: 4 MB/sec.
  • Class 6: 6 MB/sec.

Bevor man solche Karten kauft, sollte man sich vergewissern, dass diese Karten auch kompatibel mit dem Gerät und dem vorhandenen Kartenlesegeräten sind. Derzeit kann nur der Treo 680 von Hause aus mit SDHC-Karten umgehen. Ich selbst habe diverse SDHC-Karten getestet. In meinem Treo 680 benutze ich momentan eine Trancsend 4 GB SDHC Class 6. Die 8 GB Class 2 war mir zu langsam. Inzwischen bieten auch Sandisk und Extrememory SDHC-Karten an.

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SD vs. MMC

SD-Card typische Spezifikationen

Rein äußerlich unterscheiden sich die SD- und MMC-Card kaum. SD-Card typische Spezifikationen sind jedoch

  • die Möglichkeit der Sicherung von urheberrechtlich geschützten Daten,
  • die 4-fache Datentransfergeschwindigkeit gegenüber der MultiMediaCard
  • und ein Schreibschutzschalter
  • sowie eine Sicherheit gegen statische Entladungen durch Schutzmaßnahmen am Kartengehäuse.

Die SD Card ist somit das ideale Medium für MP3 Player, digitale Camcorder und Handhelds.

Geschwindigkeit

Der Geschwindigkeitsvorteil der SD- im Vergleich zur MMC-Card ist in der Praxis nicht feststellbar, da der PALM die Datenübertragungsraten sowohl der SD- wie auch der MMC-Card auch nicht nur annähernd ausreizt. Die Geschwindigkeit ist deshalb kein Argument für oder gegen SD- bzw. MMC-Card.

Abmessungen

Mit ihren Abmessungen von Länge = 32 mm, Breit = 24 mm und Höhe = 2,1 mm ist die SD Card 0,6 mm höher als die MultiMediaCard, wodurch mehr Speichermodule eingesetzt werden können, d.h. höhere Kapazitäten möglich sind. Da sich die SD Card vom Formfaktor gegenüber der MultiMediaCard nur in der Höhe unterscheidet, lassen sich in Applikationen, die einen SD Card Slot besitzen, immer auch MultiMediaCards einsetzen.

Schnittstelle für Peripherie

Die SD Schnittstelle bietet darüber hinaus erweiterte Übertragungsmodi, um damit nicht nur Speichermedien, sondern auch Peripherie, wie ein Bluetoothmodul oder einen GPS-Empfänger ansteuern zu können.

Leistungsaufnahme

Angeblich gibt es große Unterschiede in der Leistungsaufnahme für Lese- und Schreibzugriffe zwischen den Modellen verschiedener Hersteller, sowohl bei SD-Karten als auch bei MMC-Karten. Im Vergleich SD vs. MMC ist die Leistungsaufnahme in Ruhe für die MMC Modelle geringer als bei SD Karten gleicher Speicherkapazität.

Speicherplatzverlust durch Blockgröße

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal fällt hauptsächlich bei den kleineren Speicherkapazitäten ins Gewicht. Multimediakarten verwalten das Dateisystem in Blöcken zu zwei Kilobyte, SD Karten verwenden eine Blockgröße von acht Kilobyte. Eine neun Kilobyte große Datei belegt also auf einer MMC zehn KB, auf einer SD Karte schon sechzehn KB. Gerade bei den für den PALM typischen Dateigrößen kann es leicht vorkommen, dass von einer 16MB SD Karte effektiv gerade mal 10MB oder weniger genutzt werden können, der Rest ist als „Slack“ oder Blockmüll der Nutzung entzogen.

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SD-Karten am PC verwalten (Kartenleser)
(Stand: 05.03.2007)

Über die USB-Schnittstelle lassen sich SD-Karten mit dem PC verbinden und im Windows Explorer anzeigen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Varianten:

  1. Hardwarelösung:
     
    Die Hardwarelösung besteht im Kauf eines Kartenlesegeräts (Cardreader). Dieses kann entweder extern über die USB-Schnittstelle angeschlossen werden oder es ist bereits fest im PC eingebaut.

                  

    Hierbei ist noch zu beachten, dass wenn man eine SDHC-Karte sein eigen nennt, man auch einen SDHC-kompatiblen Kartenleser benötigt. Um die volle Geschwindigkeit ausnutzen zu können, sollte der Kartenleser mit USB 2.0 ausgestattet sein (nicht nur USB 1.1).
     
  2. Softwarelösung:
     
    Man kann auch mit entsrpechender Software den Palm selbst zum Kartenlesegerät verwandeln und ihn dann über ein USB-Kabel an einen PC anschließen. Derzeit gibt es folgende Software-Empfehlungen:

               

Egal, für welche Variante man sich entscheidet, die SD-Karte wird jeweils als Wechsellaufwerk im Windows Explorer angezeigt. Bei Übertragung von großen Dateien wie mp3, Videos, Landkarten etc. empfiehlt sich die Hardware-Variante. Diese erreicht wesentlich höhere Datenübertragungsraten als die Softwarelösungen.

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Palm File Manager Update

http://www.palm.com/support/downloads/file_manager_update.html

Dieses Update für die Modelle Palm m125, m500, m505, m515, m130, i705 and Tungsten W löst das Problem, Speicherkarten mit hoher Kapazität (128 MB oder höher) mit dem Palm zu formatieren.

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Performance-Test mit VFSMark

Ein beliebtes Diskussionsthema unter den Usern ist die Beurteilung der Geschwindigkeit von Speicherkarten der unterschiedlichen Hersteller (angeblich gibt es nur 2). Manche behaupten, dass die Marke "SanDisk" eher zu den "Langsamen" gehört. Zwischenzeitlich bin ich auch stolzer Besitzer von immerhin 5 unterschiedlichen SD-Karten mit 3 verschiedenen Marken mit Größen zwischen 32 und 512 MB: 3 x Panasonic, 1 x SanDisk und 1 x Toshiba. Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich sagen, dass ich in der täglichen Praxis eigentlich keinen merklichen Unterschied feststellen kann. Aber getestet habe ich die Performance trotzdem.

Mit dem Freeware-Tool "VFSMark"* kann man die Geschwindigkeit der Karte bei der Durchführung verschiedener Datei-Operationen testen. Alle Testresultate sind in Relation zu einem PALM M500 mit einer PALM 16 MB SD-Card zu sehen. Diese hat den VFSMark-Wert von "100".

Dies hier sind meine Ergebnisse (getestet auf einem Tungsten|T):

  

  Platz 1 Platz 2: Platz 3: Platz 4: Platz 5:
Fabrikat: extrememory
(=Panasonic)
512 MB
Panasonic
32 MB
Panasonic
128 MB
Toshiba
64 MB
SanDisk
64 MB
Stand: 05.04.2003 12.01.2003 12.01.2003 12.01.2003 12.01.2003
File Create:

317%

191%

189%|187%

142%|143%

204%|233%

File Delete:

205%

113%

110%|110%

81%|82%

133%|146%

File Write:

117%

51%

50%|49%

34%|34%

86%|87%

File Read:

126%

127%

127%|127%

126%|126%

120%|120%

File Seek:

245%

251%

251%|251%

240%|240%

178%|178%

DB Export:

175%

115%

117%|114%

87%|87%

126%|130%

DB Import:

274%

282%

281%|289%

274%|281%

190%|196%

Record Access:

235%

241%

241%|244%

227%|230%

191%|194%

Resource Access:

225%

231%

231%|234%

219%|221%

180%|181%

VFSMark:

213

178

177|178

158|162

156|162

     

Der 2. Wert stammt von Sandras Tungsten. Sie hat mir die 3 Speicherkarten abgekauft. Ihr Tungsten scheint wohl etwas schneller zu sein, denn sie erreichte teilweise etwas bessere Werte.

  

Ich würde das Ergebnis so interpretieren:

Die SanDisk hat ihre Stärke offensichtlich beim Erstellen und Exportieren von Dateien (Create). Da ist sie besser als alle anderen. Aber ansonsten ist sie tatsächlich das Schlusslicht! Die eindeutigen "Sieger" meiner 5 Kandidaten sind ganz offensichtlich die 3 Panasonic-Karten. Die Toshiba ist beim Erstellen, Löschen und Schreiben noch schlechter wie die SanDisk, so dass sie insgesamt nur unwesentlich besser ist wie die SanDisk (vielleicht ist die Toshiba eine SanDisk?). Der VFSMark-Wert macht dieses Endergebnis ebenfalls deutlich!

*Dank an Dieter W. Kleist für diesen Software-Tipp im Forum des Beam-Magazins.

Update 03.12.2005
Hier noch weitere Kartentests, deren Ergebnisse mir von Websitebesucher Peter Seliger zur Verfügung gestellt wurden. Herzlichen Dank dafür!

Alle Karten waren mit über 50% Daten beschrieben.
 
  2GB
Extremememory
1 GB
Kingston
Elite Pro
256MB
Kingston
Elite Pro
64 MB
Sandisc
MMC
File Create:

347%

167%

146%

131%

File Delete:

701%

96%

82%

83%

File Write:

463%

32%

32%

40%

File Read:

692%

177%

713%

108%

File Seek:

907%

437%

983%

310%

DB Export:

706%

64%

95%

47%

DB Import:

414%

414%

456%

290%

Record Access:

804%

348%

724%

241%

Resource Access:

752%

333%

698%

227%

VFSMark:

642

229

436

64

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PALM-Tools für die Karten-Verwaltung

Programme, die Speicherkarten unterstützen, besitzen in der Regel Menübefehle oder Symbole, um z.B. Dateien vom RAM auf die Speicherkarte zu verschieben oder Daten, die vom PALM Install-Programm auf die Karte installiert wurden, zu lesen. Was fehlt ist ein komfortabler Dateimanager à la Windows, mit dem man Dateien und Verzeichnisse verwalten kann.

Die mitgelieferten PALM-Applikationen bieten nur wenig Komfort:

  1. Mit "Anwendungen" - "Kopieren" ist es immerhin möglich, die Programmdateien und einige wenige Datenbankdateien auf die Karte zu kopieren und umgekehrt. Auf der Karte landen die Dateien dann im Verzeichnis /PALM/Launcher/
  2. Die Anwendung "Karteninfo" stellt einige Informationen zur Karte zusammen, gibt aber keinen detailliert Einblick auf den Inhalt der Karte
  3. Das Install Tool des HotSync Managers, bietet jetzt zusätzlich die Möglichkeit an,  als Installationsziel auch eine Speicherkarte anzuwählen.

Für das normale Dateisystem des PALM erreichbare Daten auf der Karte liegen typischerweise in:

  • [Karte]:/PALM/Launcher
  • [Karte]:/PALM/Programs/MSFiles (nur Sony-Geräte)

Selbst erstellte Ordner, die man mit einem Dateimanager eines Drittanbieters angelegt hat (z.B. FileZ, TealMover, McFile)  "sieht" man generell nicht im eingebauten PALM-Launcher.

Ein Grossteil der aktuellen Software bietet inzwischen die Möglichkeit, seine Daten auch von der Speicherkarte zu lesen oder zu schreiben. Diese legen typischerwiese unter

  • [Karte]:/PALM/Programs/

einen Ordner mit dem Programmnamen an.

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Zu 1.: Systemmenü-Erweiterung

Über den Befehl "Anwendungen" - "Kopieren" bekommt man die Möglichkeit, Daten vom Handheld auf die Erweiterungskarte zu kopieren. Da ein direkter Verschiebe-Befehl fehlt, muss man die Dateien erst kopieren und anschließend löschen.
 

Menü Anwendungen - Kopieren

Kopieren von Dateien

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zu 2.: Karteninfo

  Informationen zur Karte Möglichkeit zum Umbenennen
und Formatieren der Karte
  
Wie der Name schon sagt, zeigt einem die Karteninfo einige Information über die Speicherkarte an:
  • Anzahl der Verzeichniseinträge und deren Größe
  • Speicherplatz verwendet und frei
  • Name, Hersteller, Kartentyp und Geräte-ID

Über das Menü Karte ist es möglich, die Karte umzubenennen und zu formatieren.

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zu 3.: HotSync Manager

  Im Install Tool-Programm auf dem PC kann man über die Schaltfläche "Zielordner ändern..." bestimmen, dass bestimmte Dateien auf die externe Speicherkarte übertragen wird.

Im nächsten Dialogfenster wählt man die gewünschten Dateien und verschiebt sie nach rechts.

  

Nach dem Klick auf OK zeigt das Install Tool-Dialogfenster als Zielspeicherort die Erweiterungskarte an:

Beim nächsten Hotsync wird die .prc-Datei auf die Karte übertragen und im Verzeichnis unter /PALM/Launcher/ abgelegt.

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Dateimanager

Da die Möglichkeiten der mitgelieferten Kartentools doch sehr dürftig sind, empfiehlt sich der Einsatz von zusätzlichen Dateimanagern. Deren neuere Versionen unterstützen auch die Dateiverwaltung auf der Karte. Auch hier gibt es sowohl Free- wie auch Shareware. Das Softwareangebot ist groß, deshalb hier nur zwei Beispiele:

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FileZ 5.0

Die Hauptauswahl von FileZ Anzeige der Dateien auf der SD-Card. Neben dem Dateinamen wird lediglich noch die Dateigröße (Size) angezeigt. Bei RAM-Daten hat man die Möglichkeit, zwischen mehreren Dateiinformationen zu wählen.
     
 
Im File-Menü wählt man die Dateiverwaltungsbefehle. Besonderes Schmankerl: die Dateiliste kann als Merkzettel gespeichert werden.  

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Resco Explorer

UniCMD

TealMover 1.30

 
Anzeige der Dateien auf der SD-Karte. Sobald eine oder mehrere Dateien ausgewählt sind, erhält man die Dateiverwaltungsbefehle als Symbolschaltflächen angezeigt.  
     
 
Über eine Liste kann man bequem den Dateityp wählen. Über eine weitere Liste lässt sich die gewünschte Dateiinformation einstellen.  
     
Obwohl FileZ eigentlich schon sehr viele Möglichkeiten bietet, habe ich trotzdem noch TealMover gekauft. TealMover liest die Daten in der Dateiliste um einiges schneller ein. Das Warten bei FileZ nervt mich etwas.

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Spezielle Ordner auf der Speicherkarte

Die meisten Programme benötigen ganz bestimmte Ordner zur Ablage ihrer Datenbankdateien auf der Speicherkarte. Nur wenn die Dateien exakt in diesen Ordnern liegen, werden sie von den dazu gehörenden Programmen gefunden.
 
Die Hauptverzeichnisse
auf der obersten Ebene
meiner SD-Card.
Unterordner im
Verzeichnis /PALM/
Unterordner im Verzeichnis /PALM/Programs/
        
Die 3 nachfolgend aufgeführten Verzeichnisse gehören zur Standardausstattung einer Speichererweiterungskarte eines PALM Handhelds:

  

Ordnername Dateitypen Beschreibung
/Audio/ .mp3, .wav Im Audio-Verzichnis werden Sounddateien gespeichert.
/DCIM/ .jpg, .jpeg, .gif, .qt, .mov, .mpg, .mpeg Dieses Verzeichnis wird wie bei den Digitalkameras zur Ablage von Bild- und Video-Dateien benutzt.
/PALM/Launcher/ .prc, .pdb, .pqa Das Launcher-Verzeichnis ist das Standardverzeichnis, um Programme und dazu gehörende Datenbankdateien abzuspeichern.

  

Keine Regel ohne Ausnahme! Einige Programme sind so flexibel programmiert, dass es ihnen "egal" ist, in welchem Verzeichnis ihre pdb-Dateien liegen. Dies ist für den PALM-User natürlich besonders komfortabel und einfach. Zu dieser Gruppe gehören z.B. Acid Image, Quickword, Quicksheet, Quickpoint, Teal Doc, Teal Info,  usw.. Hier sollte man allerdings selbst mit entsprechenden Dateimanagern wie FileZ geeignete Unterordner anlegen, um Ordnung und Überblick zu erhalten.

Andere Programme wiederum benutzen nicht die o.a. Standardordner, sondern legen ihre eigenen, speziellen Verzeichnisse an. Nur wenn die Dateien in diesen speziellen Ordnern gespeichert sind, funktioniert das Programm ordnungsgemäß. Hier einige Beispiele:

  

Programm Ordnername Beschreibung
A-Z Lexikon /pocket.wissen/AbisZ/ Lexikon-Datenbanken
AcidImage /PALM/Programs/AcidImage/ Zusätzliche Programmdateien von AcidImage.
/DCIM/ Bilddateien, die von AcidImage geöffnet werden können (z.B. jpg-Dateien). Diese können aber auch in beliebigen anderen Ordnern abgelegt werden.
Acrobat Reader für PALM OS /PALM/Launcher/ pdf-Dateien im pdb-Format
AeroPlayer /Audio/ mp3-Dateien (oder in jedem anderen beliebigen Ordner)
/PALM/Programs/Aeroplayer mp3-/Vorbis-Plug-Ins und Skins (ab v2.3 vom 13.05.2003)
BackupMan /PALM/Programs/BackupMan/ Backup-Dateien
DB Fahrplan /PALM/Programs/HAFAS Fahrplan-Dateien
gMovie /PALM/Programs/gMedia/ Videofilme
HandyShopper /PALM/Launcher   oder
/PALM/Programs/HandyShopper
HandyShopper-Einkaufslisten
iSilo /PALM/Programs/iSilo/ iSilo pdb-Dateien
JFile5 /PALM/Programs/JFile/ Datenbankdateien
Kinoma Player /PALM/Programs/kinoma Kinoma pdb-Dateien
MobiPocket /

/eBooks

/Palm/Launcher

/Palm/Programs/MSFiles
(Sony Memory Stick)

/Palm/Programs/MSFiles/eBooks
(Sony Memory Stick)

eBooks für MobiPocket im prc-Format
PALM Reader /PALM/Books/ eBooks für den PALM Reader
Picture Gear Pocket /PALM/Programs/PictuereGear/ Bilddateien
PowerRun /PALM/Programs/PowerRun von PowerRun verschobene Programm- und deren Datendateien (getrennt in weitere Unterordner)
QuickOffice /PALM/Programs/Quickoffice QuickSheet, QuickPoint und QuickWord-Dateien. Bei der Premier-Version auch native MS Office-Dateien.
RepliGo /PALM/Programs/RepliGo RepliGo-Dateien (Der Ordner ist frei wählbar und lässt sich in den Preferences einstellen!)
ShadowPlan /PALM/Programs/ShadowPlan ShadowPlan-Dateien
(ShadowP-Filename.pdb)
Stadtplandienst  /SINFO/Pforzheim/ Stadtplanddateien Pforzheim
Teal Doc /PALM/Programs/Teal Palm Doc-Dateien (diese können aber auch in beliebigen anderen Ordnern gespeichert sein)
Teal Info /PALM/Programs/Teal Teal Info-Dateien (diese können aber auch in beliebigen anderen Ordnern gespeichert sein)
TrueTerm /Trueterm/ Wörterbuch-Dateien
Xiino /PALM/Programs/Xiino Xiino-Webbrowser-Dateien

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Kartenuntaugliche Daten

Systemerweiterungen wie Hacks sollten nicht auf der Karte abgelegt werden. Desweiteren sollte Dateien im RAM verbleiben, wenn diese per Conduits mit dem PC synchronisiert werden sollen. Es sei denn, dass die Conduits dies offiziell unterstützen. Ansonsten gilt: einfach ausprobieren!

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Trotz Karte: ohne ausreichend RAM geht nichts!

Das sollte man wissen: wird ein Programm oder eine Datendatei von der Karte geladen, muss das PALM OS diese erst in das RAM kopieren!

Dies bedeutet, dass im RAM-Speicher immer genügend Speicherplatz frei gehalten werden muss für Programmkopien, die von der Karte kommen!

Beachtet man dies nicht, stürzt der PALM für gewöhnlich gnadenlos ab.

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Programme mit VFS Unterstützung

Neuere Programm unterstützen bereits schon von Hause aus das Virtual File System (VFS) auf der Erweiterungskarte. Die meisten legen spezielle Verzeichnisse an, in denen "ihre" Dateien gespeichert werden. Verschiebt man diese in ein anderes Verzeichnis, so "sieht" und findet das Programm diese Dateien nicht mehr.

Z.B. legt der PALMReader seine eBooks im Verzeichnis /PALM/Books/ ab. Hier einige Beispiele für Programme mit VFS Unterstützung:
  

     
Das A-Z-Lexikon ist ein Parade-beispiel für eine gute Karten- unterstützung. Das ganze Programm mit all seinen Datenbankdateien befindet sich auf der Karte.
 
Quickword 6.0 schaltet mit dem Kartensymbol (unten, 2. von rechts) zwischen dem RAM- und Kartenspeicher hin und her. Ebenso auch Quicksheet 6.0.
     
MGI Photosuite kann über sein Desktop-Programm die Grafiken auf der Karte ablegen und über das Kartensymbol (oben in der Mitte) zwischen Karte und RAM umschalten.
 
TealInfo 4.20 findet sowohl Datenbanken im RAM wie auch auf der Karte. Mit dem RAM- bzw. Kartensymbol (oben links unter der Titelzeile) schaltet man um. Ebenso auch TealDoc 5.00.
     
Der PALMReader 1.1.18 zeigt Books, die auf der Karte sich befinden mit einem Kartensymbol rechts aussen an. JFile 5.0 kopiert selbständig durch Tappen auf das RAM bzw. Kartensymbol (rechts aussen) die Datenbank auf die Karte bzw. in den RAM-Speicher. Leider dauert es "ewig" bis eine Datenbank von der Karte geöffnet wird. iSilo zeigt Daten, die auf der Karte liegen, mit einem Kartensymbol links aussen an.

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Programme ohne VFS Unterstützung auf Karte auslagern

Es gibt aber auch noch zahlreiche aktuelle Programme, die die Daten auf der Erweiterungskarte nicht sehen können. Als Ausweg bieten sich Anwendungen von Drittanbietern an, die diese Beschränkungen umgehen oder beseitigen und so den Nutzwert einer Speichererweiterungskarte erheblich erhöhen. Folgende Programme sind in der Lage, Anwendungen vom RAM-Speicher auf die Speicherkarte, teilweise mit samt den dazugehörigen Datenbanken, auszulagern:

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Sicherung des RAM-Speichers auf die Karte

Irgendwann trifft es jeden einmal: der PALM muss mit einem Hard-Reset  in den Urzustand zurückgesetzt werden, damit er wieder richtig funktioniert. Dadurch gehen sämtliche Daten im RAM verloren.

Um nicht alle Programme und Daten neu installieren zu müssen, sollte man deshalb immer regelmäßig eine Sicherungskopie des kompletten RAM-Speichers anlegen. Ich benutze dafür das Programm "BackupBuddyVFS". Es kopiert den Inhalt direkt auf die Speicherkarte und im Notfall auch wieder zurück. Einmal Tippen auf eine Schaltfläche genügt!
Siehe meine Anleitung Backup auf SD-Card. Hier beschreibe ich das Backup mit BackupBuddyVFS.

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Sicherung der Karte

Auch eine Speichererweiterungskarte kann mal kaputt oder verloren gehen. Glücklich ist der, der die Daten zuvor auf eine andere Karte oder auf die Platte des PCs kopiert hat.

Am einfachsten geht dies natürlich mit einem Kartenlesegerät. Wie bei einer Diskette kann man den Inhalt der Speicherkarte mit dem Windows-Dateimanager von und zum PC kopieren.

Steht einem diese Möglichkeit nicht zu Verfügung, gibt es das Programm SyncWizard oder die Desktop-Version von BackupBuddy.

Update 30.04.2003:
Nachdem ich auf eine 512 MB-Karte aufgestiegen bin, dauert die Sicherung per Kartenlesegerät doch ziemlich lange. Deshalb habe ich mich für das Backuptool "BlueSync" entschieden. Es werden nur die Unterschiede zum letzten Backup synchronisiert. Bequemer und schneller geht's nicht.

Update 12.06.2003:
Zwischenzeitlich habe ich mein gutes, altes BackupBuddy für Windows herausgekramt und festgestellt, dass man damit auch die Speicherkarte sichern kann. Deshalb habe ich nun doch nicht BlueSync lizensiert, sondern statt dessen wieder BackupBuddy am Laufen.

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© 2002-2008, Bertram Becker, Pforzheim