PS: Einen weiteren, sehr informativen Bericht über
den Treo 750v findet man im Nexave-Forum im Thread "Treo
750v unboxing" vom User DerNik.
Freitag, 13.10.2006
Trörööö! Ich hab' ein
Windows Mobile Smartphone!
Ok, ok, keine Panik! Es handelt sich um ein Treo
750v und ist lediglich ein Testgerät, das mir Palm Deutschland für 14 Tage zur
Verfügung gestellt hat. Gerade eben habe ich es ausgepackt. Es ist nagelneu.
Erst mal muss es aufgeladen werden.
Potentielle Umsteiger wird es freuen: außer dem
Gerät und dem Akku musste ich nichts auspacken! Das Netzteil ist immer
noch im Karton. Der 750v lädt am Multi-Connector-Ladekabel des Treo 650! Die
Anschlüsse sind also identisch. Diverse Zubehörteile wie Dockingstations,
Auto-Ladekabel, Kabel-GPS-Mäuse etc. können demnach mit rüber genommen werden in
die Windows-Welt .
Nach dem Einlegen des Akkus ist der 750v mit einem
Softreset zum Leben erwacht. Ich musste mit dem Stylus die
Bildschirmkalibrierung vornehmen und anschließend die Uhrzeit und das Datum
einstellen. Die Sprache war bereits schon auf Deutsch eingestellt.
Nach dem Einstecken des Ladekabels leuchtete die
Statuslampe wie beim Treo 650 rot. Jetzt, nach nur etwa einer halben Stunde
Ladezeit, ist sie grün. Es scheint also so, als wäre der 750v aufgeladen. Das
kommt mir fast ein bisschen zu schnell vor. Aber was soll's, es kann also
losgehen!
Ich habe vor, ihn in den nächsten Tagen als Ersatz
für den Treo 650 zu benutzen. Mit Grauen erinnere ich mich an meine Pocket PC
2002-Zeit mit meinem damaligen iPac 3870. Damals hatte ich bereits nach einem
halben Jahr die Nase voll. Nun bin ich gespannt, ob der moderne Nachfolger
Windows Mobile 5 stabiler und schneller ist. Kann der Treo 750v mit Treo 650
mithalten oder gar übertrumpfen? Wie ist die Usability? Meine Windows
Mobile-Zeit liegt ja nun schon einige Jahre zurück und ich bin deshalb gespannt,
ob die Version 5 nun besser ist.
So das war's erst mal für's erste. Ich werde jetzt
das Booklet "Erste Schritte" durchlesen, die Software installieren und meine
ersten Gehversuche mit dem Teufelszeug machen. Ich halte euch über meine
Erfahrungen mit dem Windows-Ding auf dem Laufenden!

Der 750v steckt in der Cradle
meines Treo 650!
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Sonntag, 15.10.2006
Microsoft ActiveSync
Gestern habe ich an zwei Rechnern die
Microsoft ActiveSync-Software für den Treo 750v installiert. Auf dem
einen war Outlook 2000 vorhanden. Diese Version war ihr offensichtlich
zu alt. Die Installation wurde unterbrochen und konnte erst wieder
fortgesetzt werden, als ich akzeptierte, dass das auf der Treo-CD
mitgelieferte Outlook 2002 installiert werden darf. Danach ging es
reibungslos weiter. Nach der Installation, wollte ActiveSync, dass ich
den Treo an das SyncKabel anschließe. Bequemerweise benutzte ich das
bereits an diesem Rechner angeschlossene Kabel des Treo 650. Obwohl es
Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen handelt, haben beide den
identischen Palm Multi-Connector-Anschluss. Das ist für mich
natürlich sehr praktisch, da ich ja beide Geräte parallel nutzen möchte.
Das erspart mir das Umstöpseln und den Kabelsalat.

Als der 750v am Kabel hing, fing die
Synchronisation auch sofort automatisch an. Entgegen dem Palm OS-HotSync
muss man beim Microsoft ActiveSync kein HotSync-Knopf drücken. Es
handelt sich um eine permanente Verbindung zwischen PC und Smartphone.
Sobald auf einem der beiden Geräte irgendwas geändert wird, wird es
sofort auf das andere Gerät übertragen. Bei meinem iPac 3870 mit dem
Betriebssystem Microsoft Pocket PC 2002 gab es seinerzeit öfters mal
Verbindungssschwierigkeiten, die mich manchmal an den Rand der
Verzweiflung brachten. Deshalb bin ich mal gespannt, ob diese
Schwierigkeiten beim weiterentwickelten Windows Mobile 5 immer noch
auftreten. Bis jetzt kann ich jedenfalls nicht meckern. Alles läuft
reibungslos. Und was auch sehr schön ist, der Treo 650 und der 750v
kommen sich nicht in die Quere. Beide syncen friedlich vor sich hin.
Beim 650er muss ich halt den HotSync-Knopf drücken, beim 750v geht's
automatisch los.
Standardmäßig war die Synchronisation des
Kalenders, der Kontakte, der Aufgaben, der Notizen und des Maileingangs
von Outlook aktiviert. Die Erstsynchronisation dauerte naturgemäß einige
Minuten länger. Am Ende war überall ein OK-Häkchen gesetzt außer bei den
Notizen. Hier stand "Achtung!". Eine Begründung dafür oder die Angabe
eines Fehlergrunds stand aber nicht dabei. Ich klickte nochmals auf
Synchronisieren, aber die Achtung-Meldung blieb hartnäckig stehen. "Na
das fängt ja gut an!", dachte ich. Zunächst kümmerte ich mich nicht
weiter drum und spielte am Gerät herum. Dazu löste ich es vom Kabel. Als
ich ihn später wieder an das Kabel anschloss und automatisch eine
erneute Synchronisation begann, wurden dann auch plötzlich die Notizen
ganz normal gesynct, als wäre nie etwas gewesen. Na ja, Windows halt!
;-)))
Die ActiveSync-Software installierte ich
noch zusätzlich an einem zweiten Rechner. Dieser war bereits mit Outlook
2003 ausgestattet. Hier wurde die Installation nicht unterbrochen. Es
wurde auch nicht das Outlook 2002 von der CD installiert, sondern die
Installationsroutine ließ mein Outlook 2003 schön brav in Ruhe. Der erste Syncvorgang verlief dann auch reibungslos. Keine doppelten Einträge beim
Kalender oder den Kontakten! In diesem Punkt scheint ActiveSync
zuverlässiger zu sein als das Palm OS HotSync-System. Hier habe ich
regelmäßig Duplikate beim Syncen mit mehreren Rechnern.
Ich stellte dann noch fest, dass nur die
Outlook E-Mails eines Rechners übertragen werden können. Die Mails des
zweiten Rechners wurden also nicht gesynct. Im Programm "ActiveSync" auf
dem Treo 750v kann man jedoch einstellen, mit welchem Posteingang von
welchem Rechner man syncen möchte. Jedenfalls geht die Synchronisation
der Mails relativ automatisch und großes Zutun vonstatten. Da kann
Versamail vom Treo 650 nicht mithalten. Hier muss der Anwender
eingreifen und einige Dinge installieren und einstellen.
Fazit Installation:
Mein Installations-Fazit lautet also, dass
das ganze Drumherum bis das Smartphone mit dem Outlook auf dem
Windows-PC synchronisieren kann, bei Windows Mobile 5 wesentlich
einfacher für den Benutzer ist als beim Palm OS. Ein Pluspunkt für den
Treo 750v!
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Vodafone Simlock/Branding?
So,
nachdem meine PIM-Daten auf dem 750v drauf waren, wollte ich auch mal mein
erstes Telefonat mit einem Kontakt aus dem Adressbuch führen. Zuerst
benutzte ich meine Vodafone-Vertragskarte. Wenn Empfang besteht, blinkt die
LED wie beim Treo 650 grün. Die Sprachqualität empfinde ich als einen Tick
besser als beim Treo 650.
Auch klappte eine Internetverbindung auf Anhieb über den Internet Explorer.
Eine Vodafone-Internetverbindung war bereits automatisch eingerichtet. Ganz
oben im Display wird entweder ein "G" für GPRS-Empfang oder ein "U" für
UMTS-Empfang angezeigt. An meinem Heimatort Pforzheim hatte ich durchweg
UMTS-Empfang. Webseiten via UMTS anzeigen lassen, macht deutlich mehr Spaß
als mit GPRS! Der Geschwindigkeitsunterschied merkt man doch deutlich!
Um
zu testen, ob das Vodafone-Smartphone auch mit anderen SIM-Karten
funktioniert, legte ich mal meine Simyo-Prepaid-Karte ein. Telefonieren ist
gar kein Problem, funktioniert. Allerdings leuchtet die LED überhaupt nicht.
Man kann also nicht erkennen, ob man guten (grünes Blinken) oder schlechten
(orangenes Blinken) Empfang hat.
Die Datenübertragung lief allerdings nur über GPRS. Zuvor musste ich jedoch
in den Einstellungen eine neue Verbindung für die Simyo bzw.
eplus-Datenübertragung einrichten (internet.eplus.de). Danach funktionierte
die Internetverbindung problemlos und ich konnte ganz normal über simyo bzw.
eplus surfen.
Auch
sonst merkt man nicht viel, dass das Smartphone eigentlich eine
Sonderproduktion speziell für Vodafone ist. Lediglich beim Aus- und
Einschalten des Telefonteils erscheint das Vodafone-Logo.

Auf dem Deckel der
Rückseite ist noch der Vodafone-Schriftzug und ein Logo-Knopf angebracht. In
den Anwendungen ist nichts von Vodafone zu sehen.

Fazit Vodafone Simlock/Branding:
Das
Treo 750v besitzt kein Simlock. Es ist also mit allen Carriern zu betreiben.
Auch das Branding ist sehr dezent und stört nicht weiters.
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Montag, 16.10.2006
Gehäuse, Tastatur, Display...
Die Außenmaße des Treo 750v betragen 11,1
(B) x 5,8 (H) x 2,1 (T) cm. Damit ist er 2 mm kürzer, 1 mm schmäler und
2 mm dünner als der Treo 650. Außerdem fehlt die Stummelantenne. Auch
der Bildschirm ist mit 4,4 cm etwa 1 mm schmäler. Alles in allem lassen
diese Maße den 750v auch optisch etwas "zierlicher" wirken.

Das Gehäusevorderteil und die komplette
Rückseite sind in edlem dunkelblau gehalten. Das Material dürfte
Kunststoff sein. Die Rückseite ist leicht gummiert, so dass der 750v
nicht so schnell wegrutschen kann. Dadurch hat man auch das Gefühl, dass
einem der 750v nicht so leicht aus der Hand gleiten. Beim Treo 650 kann
sich die Rückseite doch mal etwas "schmierig" anfühlen. Mir gefällt das
Gehäuse des Treo 750v jedenfalls sehr gut. Ich hoffe, dass der neue Palm
OS-Treo 680 das gleiche Gehäuse bekommen wird.
Ein ähnliches Gefühl hat man auch bei den Tastenknöpfen des 750v. Auch hier
habe ich den Eindruck, dass die Tasten rutschfester sind. Allerdings sind
mir die Tastenfarben beim 650 lieber. Bei ihm sind die Mehrzahl der Tasten
weiß mit schwarzer Schrift. Beim 750v genau umgekehrt. Die schwarzen Zeichen
auf den weißen Tasten kann ich mit meinen Augen besser ablesen, sie sind
kontrastreicher. Beim 750v stört mich allerdings gewaltig, dass sich nach
kurzer Zeit die Tastenbeleuchtung automatisch abschaltet. Heute morgen, als
ich zur Arbeit fuhr, war es noch stockdunkel draußen. Ich wollte noch kurz
im Kalender nachschauen, was ich morgen für Termine habe. In der Dunkelheit
konnte ich nur das Display sehen. Die Tasten waren unbeleuchtet und damit
unsichtbar. Ich musste erst eine Taste drücken, damit die Beleuchtung wieder
anging. Aber selbst dann waren die Zeichen auf den dunklen Tasten nicht so
gut zu erkennen. Die Tastatur des Treo 650 gefällt mir deshalb besser. Auch
die Eingabe von Sonderzeichen wie z.B. Umlaute ist beim 650er einfacher. Um
beispielsweise ein "ä" auf dem Treo 650 zu schreiben, drückt man ein "a" und
anschließend die "Alt"-Taste. Danach tippt man gleich den nächsten
Buchstaben. Beim Treo 750v muss man zuerst die "Alt"-Taste drücken, dann
klappt ein Auswahl-Menü auf, in dem alle (!) Sonderzeichen enthalten sind.
Entsprechend lang ist die Liste. Will man ein "ä", genügt es allerdings,
wenn man ein "a" eintippt. Der Balkencursor springt daraufhin zum "ä". Dann
muss man noch mit irgendeiner Taste bestätigen. Dann wird das Zeichen in den
Text eingefügt. Insgesamt etwas umständlicher als beim Treo 650.

Von der Helligkeit finde ich beide Displays gleich gut. Beide lassen sich
auch so weit herunter regeln, dass der Bildschirm komplett dunkel wird. Mein
Treo 650 hat im Vergleich eher ein bläuliches Weiß, während der 750v einen
etwas wärmeren Farbton hat. Das merkt man aber nur, wenn beide Displays
nebeneinander liegen.

Was die Lesbarkeit und die Schärfe der dargestellten Zeichen anbelangt, kann
das 240x240 Pixel-Display des 750v nicht mit dem 320x320 Pixel aufgelösten
Display des 650 mithalten. Das Lesen von Texten, z.B. eBooks, ist beim 650
deutlich besser! Beim 750v habe ich das Gefühl, dass die Zeichen aus vielen
kleinen Pünktchen zusammen gesetzt werden. Das Lesen längerer Texte wäre mir
unangenehm.
Fazit Gehäuse, Tastatur, Display:
Das Gehäuse des 750v finde ich besser. Auch die Tasten sind für meinen
Geschmack rutschfester und dadurch angenehmer zu betätigen. Sehr störend
finde ich aber, dass sich die Tastaturbeleuchtung sehr schnell automatisch
abschaltet. Das macht einen bei dunkler Umgebung unsicher. Das Display ist
mit einer Auflösung von nur 240x240 zu unscharf.
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Sonntag, 22.10.2006
Bedienkonzept
Das Bedienkonzept des Treo 750v bzw. genauer
gesagt, das vom Betriebssystem Windows Mobile 5, unterscheidet sich
ziemlich von dem des Palm OS. Ich als jahrelanger und geübter Palm
OS-Nutzer tue mir reichlich schwer, mich an diese Philosophie zu
gewöhnen.
|
 |
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| Treo 750v |
Treo 650 |
Bei beiden Geräten spielen die Hardwaretasten eine zentrale Rolle. Rein von
der Anzahl her sind die Tasten bei beiden Modellen gleich. Allerdings sind
sie beim Palm OS wesentlich effektiver genutzt! Hier schlägt das Palm OS das
Windows Mobile um Längen!
Aktionstasten
Die beiden langen Tasten oben links und rechts sind die sog.
"Aktionstasten". Ihre Bedeutung ist vom gestarteten Programm abhängig.
Meistens ist es so, dass man mit der rechten Aktionstaste das Menü des
jeweiligen Programms aufrufen kann. Die linke Taste ruft programmspezifische
Befehle auf. Im Kalenderprogramm kann man beispielsweise durch die
verschiedenen Kalenderansichten blättern, in den Kontakten und vielen
anderen Programmen ist diese Taste mit "Neu" belegt.


Die rechte Aktionstaste könnte man mit der Menü-Taste bei Palm
OS-Geräten vergleichen. Die linke Aktionstaste besitzt meiner Meinung
nach kein Pendant, da beim Palm OS sämtliche Befehle über die Menü-Taste
angewählt und mit der Mitteltaste bestätigt werden können.
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Start-Taste
Eine wichtige Rolle spielt die Taste mit dem Windows-Logo, die sog.
Start-Taste. Mit ihr klappt man das Start-Menü auf, genau so wie beim großen
Bruder am Windows-PC. Darüber kommt man an die Programme und Einstellungen
ran. Ganz oben sind die Symbole der zuletzt benutzten
Programme aufgeführt.

Start-Taste

Startmenü
Die Start-Taste könnte man noch am ehesten mit der Launcher-Taste
(Häuschen) bei Palm OS-Geräten vergleichen.
Drückt man die Start-Taste zusammen mit der Options-Taste, wird der
Kalender aufgerufen.
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OK-Taste
Mit der OK-Taste schließt man offene Fenster und "beendet"
Programme. Programme werden dabei nicht wirklich beendet, denn sie
verbleiben nach wie vor im Speicher.

Zu dieser Taste gibt es beim Palm OS kein Gegenstück. Beim Treo 650 steht
diese Taste somit voll und ganz dem Benutzer zur individuellen Konfiguration
zur Verfügung.
Drückt man die OK-Taste zusammen mit der Options-Taste, wird
das Programm "Speicher" bzw. "Task-Manager" aus den
Systemeinstellungen aufgerufen. Damit kann man beispielsweise Programme aus
dem Speicher entfernen, also "richtig" schließen und beenden.
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Telefon/Senden-Taste
Mit der grünen Hörer-Taste kann man schnell zum
Heute-Bildschirm wechseln. Befindet man sich bereits im Heute-Bildschrim,
so wird das Telefonmenü eingeblendet. Hier kann man beispielsweise die "Tastaturansicht"
wählen. Außerdem startet man mit der grünen Taste den Wählvorgang
einer Telefonnummer.

 |
 |
|
Telefonmenü |
Tastaturansicht
Nur um in die Telefonansicht zu gelangen,
muss man 3 Tasten drücken:
Grüner Hörer - 2 x Navitaste nach oben - Mitteltaste |
Drückt man die Telefon/Senden-Taste zusammen mit der Options-Taste,
wird das Programm "Messaging" (SMS/MMS) gestartet.
Beim Treo 650 gelangt man mit der grünen Taste direkt in die
Telefonanwendung, um dort eine Nummer per Bildschirmtastatur einzutippen
oder eine Nummer per Kurzwahltaste wählen zu lassen.
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Ein-/Ausschalt-Taste
Mit der roten Hörer-Taste schaltet man das Smartphone ein oder aus. Bei
längerem Drücken wird das Telefonteil abgeschaltet. Anhand von Symbolen in
der oberen Statusleiste kann man erkennen, ob der Telefonteil das
Carrrier-Signal empfängt oder nicht:

 |
Empfang |
 |
kein Empfang |
Die rote Hörer-Taste ist mit der Options-Taste nicht kombinierbar. Im
Prinzip hat sie die gleiche Aufgabe wie beim Treo 650.
Kleines Gimmick: Tastenschutz mit Uhrzeit-Anzeige
Bei aktiviertem Tastenschutz zeigt der Treo 750v beim Einschalten die
aktuelle Uhrzeit an. Der Treo 650 hat das nicht, aber der kommende Treo 680
mit Palm OS soll dieses kleine, aber nützliche Feature erhalten.

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Seitliche Taste
Die seitliche Taste ist standardmäßig mit dem Windows Media Player
belegt. Sie kann jedoch vom Benutzer frei konfiguriert werden.

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Konfigurierbare Tasten
Mit dem Programm "Tasten" in den "Einstellungen" lassen
sich einige Tasten frei konfigurieren.

Konfiguration der Tasten
Im
Einzelnen können folgende Tasten individuell belegt werden:
| Taste |
Zuweisung Standard |
Konfigurierbar |
| Start |
Startmenü |
ja, aber nicht sinnvoll |
| OK |
OK/Schließen |
ja, aber nicht sinnvoll |
| Option + Senden |
Messaging |
ja, nur mit Options-Taste |
| Option + Start |
Kalender |
ja, nur mit Options-Taste |
| Option + OK |
Task-Manager |
ja, nur mit Options-Taste |
| Seite halten |
Windows Media Player |
ja, nur mit längerem Drücken |
Da es wohl ratsam ist, die
Tasten "Start" und "OK" nicht anders zu belegen,
bleiben insgesamt nur vier konfigurierbare Tasten übrig. Drei davon müssen
zusammen mit der Taste "Option" gedrückt werden. Lediglich die
seitliche Taste kann eine Anwendung direkt starten. Aber selbst dabei muss
die Taste länger gedrückt werden.
Beim Treo 650 gibt es drei
Tasten, die frei konfigurierbar sind. Damit können drei Programme direkt und
zwei zusammen mit der Options-Taste gestartet werden, insgesamt also fünf.
Das ist wesentlich bequemer und schneller. Vieles was die OK-Taste beim 750v
ausführt, wird beim Treo 650 mit der Mitteltaste des 5-Wege-Navigators
erledigt.
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Einhandbedienung
Der Treo 750v dürfte eines der ersten Windows-Mobile Smartphones sein, das
man fast komplett mit einer Hand bzw. dem Daumen einer Hand bedienen kann.
Verglichen mit dem Treo 650 ist de Einhandbedienung aber durch die
zahlreichen Bedientasten wie Start, OK, rechte Aktionstaste, Mitteltaste um
einiges umständlicher und bedeutet wesentlich mehr Tastenwechsel. Beim Treo
650 ist der 5-Wege-Navigator mit der Mitteltaste zum Bestätigen wesentlich
besser in das Bedienkonzept integriert.
Fazit Bedienkonzept
Für eine schnelle und bequeme Bedienung müssen beim Treo 650 wesentlich
weniger Tasten gedrückt werden. Beim 750v muss der Daumen dagegen viel mehr
Bewegungen durch die zahlreicheren Tasten durchführen. Dadurch ist dessen
Bedienung auf Dauer auch um einiges anstrengender. An das hervorragende
Einhand-Bedienkonzept kommt der Treo 750v nur annähernd heran. Im Vergleich
zu anderen Windows Mobile-Smartphones dürfte der 750v jedoch eine
Spitzenstellung im Hinblick auf Bedienkomfort einnehmen.
Für mich persönlich ist eine
einfache und schnelle Bedienung die Grundvoraussetzung dafür, ob ich ein
Gerät mag oder nicht. Was nützt mir ein Mercedes 600 mit allen nur
erdenklichen Zusatzausstattungen, wenn ich ihn schieben oder per Tretpedale
antreiben muss? So jedenfalls kommt mir ein Windows Mobile Gerät vor! Viel
zu umständlich!
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Dienstag, 24.10.2006
Die Basics: Telefonieren,
SMS, PIM-Programme, E-Mail
Warum kauft man sich normalerweise ein
Smartphone wie den Treo 750v oder den Treo 650? Aufgrund ihrer essentiellen
Ausstattung, die auf jeglichen Schnickschnack wie W-LAN, GPS, großen
Bildschirm etc. verzichtet, geht es bei diesen Modellen doch wohl
hauptsächlich um's Telefonieren, Versenden von SMS, Nutzen der
PIM-Anwendungen als Organizer und Online-Abrufen und Versenden von E-Mails.
Im Folgenden möchte ich die Basisprogramme des Treo 750v mit denen des Treo
650 vergleichen.
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Telefonieren
Wenn ich am Treo 650
telefonieren möchte, gehe ich in der Regel erst in die Kontakteanwendung,
suche die Person oder Firma und lasse dann die Nummer wählen.
Handelt es sich um einen Kontakt, den ich als Kurzwahl gespeichert habe,
drücke ich die grüne Hörer-Taste, lande damit sofort in der Telefonanwendung
und drücke dann noch die entsprechende Kurzwahltaste.
Muss ich die Nummer per Hand eintippen, wechsle ich ebenfalls in die
Telefonanwendung und kann dort die Nummer mit den Bildschirmtasten oder mit
der Tastatur direkt eintippen.
Bei den Windows
Mobile-Geräten dürfte der Heute-Bildschirm wohl der zentrale Ausgangspunkt
für alle Aktivitäten am Smartphone sein. Wahrscheinlich deshalb hat Palm ein
Telefonwähl-Plug-In in den Heute-Bildschirm integriert. Dies scheint wohl
eine der sog. "Palm-Innovationen" zu sein, die andere WinMob-Geräte nicht
haben.
Ist die Person im Adressbuch gespeichert, braucht man nur einige Buchstaben
des Vor- oder Nachnamens eintippen. Schon blättert man in der
Adressbuchliste.
Ist der Kontakt nicht gespeichert, kann man die zu wählende Nummer einfach
in das Feld eintippen. Das ist alles sehr praktisch!
Ein nettes optisches Gimmick
ist die Möglichkeit, Kurzwahlen als kleines Bild abzuspeichern. Es wird das
Foto genommen, das mit dem Kontakt gespeichert ist. Oder man legt die
Kurzwahl als Schaltfläche ab.
Leider ist der Platz auf dem Heute Bildschirm des Treo 750v äußerst gering.
Von der Termin- oder Aufgabenvorschau sieht man dann herzlich wenig. Man
muss sich also entscheiden, was man auf dem Heute-Bildschirm sehen möchte
und was nicht.
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 |
Mehrere
Möglichkeiten, um über den Heute-Bildschirm direkt zu wählen:
- Name- oder Nummernschnellsuche
- Bildkurzwahl
- Textkurzwahl
|
Beim
Eintippen eines Namens werde die in Frage kommenden Kontakte heran
gerollt. |
Telefonansicht |
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Die Telefonanwendung des Treo 650. |
Die Kurzwahltasten des Treo 650. |
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Fazit Telefonieren:
Nutzt man beim 750v die Heute-Ansicht zum Telefonieren, dann ist das
Raussuchen der Telefonnummer sehr komfortabel durch das Palm-Plug-In gelöst.
Allerdings bleibt dann nicht mehr viel Platz für andere Informationen. Muss
man allerdings über die "normale" Telefonanwendung einsteigen (siehe oben im
Abschnitt "Telefon/Senden-Taste") dann wird es wiederum sehr umständlich.
Da ich aber den Heute-Bildschirm bei einem nur 240x240- Pixel großen
Bildschirm vom Grundkonzept her unsinnig finde, ist mir die Treo 650-Lösung
letztendlich lieber und ich denke auch insgesamt schneller.
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SMS/MMS
Die SMS/MMS-Anwednungen des
750v und des 650 sind sich sehr ähnlich. Bei beiden kann man einstellen, ob
man die Nachrichten im Chat-Modus oder nicht lesen bzw. beantworten möchte.
Beide unterstützen auch die Verteilung von langen Texten auf mehrere SMS.
Generell kann man allerdings
sagen, dass das Lesen von Text auf dem Treo 650 wegen der höheren
Bildschirmauflösung insgesamt angenehmer ist!
Das Programm "Messaging" beim Treo 750v:
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|
SMS-Eingangskorb |
Meldung,
dass eine neue SMS eingetroffen ist. |
Lesen der
Nachricht im Chat-Modus. |
Lesen der
Nachricht mit deaktiviertem Chat-Modus. |
Das Programm "Nachrichten" beim Treo 650:
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|
| Die
Eingangsliste. |
Lesen der
Nachricht im Chat-Modus. |
Lesen der
Nachricht ohne Chat-Modus. |
|
Fazit SMS:
Von der Programmfunktionalität stehen sich die beiden Anwendungen in
nichts nach. Lediglich die höhere Bildschirmauflösung des Treo 650 ist von
Vorteil.
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Kalender
Der Kalender ist für mich
persönlich eine der wichtigsten Anwendungen. Er war ursprünglich der
Hauptgrund, warum ich vor Jahren vom Papier-Time|System auf einen
elektronischen Organizer umgestiegen bin. Entsprechend hoch lege ich die
Messlatte an!
Um es kurz zu machen: den
Kalender von Windows Mobile 5 auf dem Treo 750v empfinde ich als Zumutung.
Lediglich die sog. "Tagesordnung" bietet einen einigermaßen passablen
Überblick über die Termine. Sowohl die Tages- wie auch Wochenansicht
empfinde ich als nicht praktikabel. Hier merkt man nun doch deutlich die
Nachteile der geringen 240x240er Auflösung.
Aber urteilt selbst! Hier sind die
Kalenderansichten des 750v:
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| Tagesordnung |
Tagesansicht |
Wochenansicht
Was soll das? |
Monatsansicht |
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| Jahresansicht |
Heute-Bildschirm |
Neuer Termin eingeben |
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Und hier der Standardkalender des Treo
650:
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| Agenda-Ansicht |
Tagesansicht |
Wochenansicht |
| |
|
|
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| Monatsansicht |
Jahresansicht |
Neuer Termin eingeben |
Auch mit dem Palm-Kalender
bin ich nicht zufrieden. Um mehr Komfort und Übersicht zu bekommen, nutze
ich deshalb schon seit Jahren den Kalenderaufsatz "DateBk", derzeit in der
Version 6. Hierbei schätze ich vor allem die übersichtllichen und
informativen Ansichten, sowie die Möglichkeit, sich eigene Ansichten
zusammenzustellen und diese zu speichern.
Ähnliche Kalendererweiterungen gibt es natürlich auch in der Windows
Mobile-Welt. Dennoch bleibt hier der Nachteil der für mich persönlich zu
groben Auflösung beim 750v.
Hier noch ein paar
Screenshots von DateBk 6 auf dem Treo 650, mit dem ich höchst
zufrieden bin. Es stellt nur eine ganz kleine Auswahl der zur Verfügung
stehenden Ansichten dar.
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Tagesansicht
mit Kategorie-Icons |
Wochenansicht
mit Kategorie-Icons.
Meine Lieblingsansicht! |
Wochenansicht
mit Text. |
Fazit Kalender:
Beide Standard-Kalender sind mir für meine Zwecke zu unübersichtlich.
Beim 750v kommt noch erschwerend der Nachteil durch die grobe Auflösung von
240x240 Pixeln hinzu. Praxistauglich für mich werden beide Programme aber
nur durch Zusatzsoftware.
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Kontakte
Die Kontakte-Anwendung des
Treo 750v finde ich ganz in Ordnung. Allerdings macht sich auch hier die
geringere Auflösung bemerkbar, indem weniger Informationen zu sehen sind.
Auch die Suchenleiste verbraucht kostbaren Platz.
Für Outlook-Fans ist die Windows Mobile Kontakteanwendung natürlich von
Vorteil, da sämtliche Kontaktefelder und multiple Kategorien auch auf dem
Smartphone vorhanden sind. Ich kompensiere dies durch Einsatz der
Zusatzsoftware "KeyContacts" von Chapura.com.
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| Adressliste |
Adressliste
mit Buchstaben-Register |
Neuanlage
eines Kontakts |
Detailansicht mit Foto |
Und hier zum Vergleich die
Kontakte-Standardanwendung vom Palm OS:
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| Adressliste |
Neuanlage
eines Kontakts |
Detailansicht mit foto |
Fazit Kontakte:
Beide Programme sind alltagstauglich, wenn auch der angezeigte
Informationsumfang durch die höhere 320x320 Pixel Auflösung beim Treo 650
umfangreicher ist.
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Memos (Notizen)
Mit der Notizenanwendung beim
Treo 750v können nicht nur Textnotizen gespeichert, sondern auch
handschriftliche Notizen gemacht und Sprach-Notizen aufgezeichnet werden.
Der Treo 650 bietet hier von Haus aus nur die Textmemos an. Um
handschriftliche und Sprach-Notizen zu erstellen, ist Zusatzsoftware
notwendig.
Um beim Treo 750v eine
ausreichende Menge an Informationen auf dem Bildschirm unterzubringen, ist
die Einstellung der kleinsten Schriftgröße notwendig. Diese entspricht dann
in etwa der Standardschrift beim Treo 650. Sie ist aber schlechter lesbar
durch die gröbere Auflösung.
Ein bisschen Probleme hatte
ich mit den handschriftlichen Notizen. Beim Schreiben hatte ich so manchen
Aussetzer oder die Linie kam an einer anderen Stelle plötzlich zum
Vorschein.
Notizen-Anwendung des Treo 750v:
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| Notizenliste |
Geöffnete Textnotiz |
Handschriftliche Notiz |
Notizenoptionen |
Memo-Anwendung des Treo 650:
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| Notizenliste |
Geöffnete Notiz |
|
|
Fazit Notizen:
Hier punktet der Treo 750v, denn er ermöglicht nicht nur Textnotizen,
sondern auch handschriftliche und Sprach-Notizen. Ein Manko ist aber wieder
mal die Lesbarkeit. Durch die grobe Auflösung ist das Lesen der Zeichen
nicht sehr angenehm.
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Aufgaben
Die Aufgabenliste ist für mich persönlich
eher nebensächlich. Aufgaben müssen bei mir im Kalender erscheinen. Hier hat
der Treo 750v natürlich enorme Platzprobleme durch seine geringere
Auflösung. Die Funktionalität der Standard-Aufgabenanwendungen stehen
einander jedoch in nichts nach.
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| Aufgabenliste |
Aufgaben-Menü |
Aufgaben-Optionen |
Palm OS Aufgabenliste |
Fazit Aufgaben:
Was die reinen Aufgabenanwendungen anbelangt, stehen sich die beiden
Betriebssysteme in nichts nach. Allerdings hat das Palm OS durch seine
höhere Auflösung Vorteile beim kombinierten Anzeigen der Aufgaben im
Kalender oder anderen Übersichten.
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E-Mail
Sehr gut gelöst ist die
Synchronisation der Mails, die man im Outlook am Desktop-PC gespeichert hat.
Die Mails aus dem dortigen Eingangskorb (und auf Wunsch auch aus anderen
Ablageordnern) werden per Activsync automatisch auf das Smartphone
übertragen. Bei Versamail, das beim Palm OS mitgeliefert wird, gibt es da
erheblich größere Installationshürden zu überwinden.
Überhaupt nicht zufrieden bin
allerdings mit dem Abruf und Senden von Mails über POP und SMTP. Erstens
stört mich, dass jedes Mailkonto seine eigene Ordnerstruktur hat. Ich
bevorzuge einen zentralen Eingangskorb. Dies ist allerdings bei Versamail
genau so.
Außerdem habe ich keine Möglichkeit gefunden, einzustellen, dass eine Kopie
der Mail auf dem Mailserver belassen werden soll.
Desweiteren fehlt mir die Einstellung, dass nach dem Senden und Empfangen
die GPRS-/UMTS-Verbindung aufrecht erhalten bleiben soll. Bei meinen Tests
wurde jedes Mal die Verbindung getrennt. Bei meinem
Vodafone-Daten-Volumentarif bedeutet das, dass ich jedes Mal 100 KB pro
Verbindungsaufbau verbrate, auch wenn die Mails kleiner sind wie 100 KB.
Das Versamail des Palm OS
kann bei mir allerdings auch keine goldenen Lorbeeren verdienen. Auf meinem
Treo 650 benutze ich das geniale SnapperMail. Ich habe nicht nur einen
gemeinsamen Eingangskorb (kann aber auch in getrennten Ordnern abgelegt
werden) und die diversen gewünschten Einstellmöglichkeiten, sonder ich kann
auch mit nur zwei Tastendrücken das Programm starten und mir die Mails von
sämtlichen Konten in einem Rutsch abrufen. Schneller geht's nicht.
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| Posteingang |
Übersicht
über die Ordnerstruktur mehrerer Mailkonten |
Leseansicht |
Menü |
Fazit Mail:
Zu Beginn des 750v-Tests dachte ich noch, ich könnte den Treo 650 für
die paar Tage beiseite legen und den 750v als kompletten Ersatz während der
Testphase benutzen. Leider hat die Mail-Anwendung dieses Vorhaben zunichte
gemacht. Mails sind für mich neben dem Kalender das Wichtigste, was ich auf
dem Treo anwende. Allerdings ist Versamail wegen seiner vielen Macken auch
kein großes Vorbild. Die Killerapplikationen beim Palm OS dürften nun mal
SnapperMail und ChatterMail sein. Sicherlich gibt es unter Windows Mobile
auch komfortablere Mailsoftware. Die mitgelieferte empfand ich jedoch für
meine Ansprüche als absolut untauglich.
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Heute-Bildschirm
Der Heute-Bildschirm dürfte,
soweit ich dies in den paar wenigen Testtagen herausgefunden habe, wohl die
zentrale Anwendung sein, von wo man aus die Bedienung bei einem Windows
Mobile-Gerät startet. Hier kommt der Nachteil des kleinen Bildschirms mit
der geringen Auflösung von nur 240 x 240 Pixeln natürlich voll zu Geltung.
Man muss sich sehr beschränken in seinen Anzeigewünschen. Möchte man die
Telefon-Kurzwahl-Symbole sehen, bleibt kaum noch Platz für die
Terminevorschau oder die Aufgaben übrig. Selbst mit Fremdanwendungen und
zusätzlichen Plug-Ins dürfte die Übersichtlichkeit nicht besonders
gesteigert werden können. Ein Gerät mit einer Auflösung von mindestens 240 x
320 Pixeln halte ich hier für das Mindeste (siehe Screenshot von McPalmis
Heute-Bildschirm auf dem O2 XDA Mini).
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| Heute-Bildschirm |
Auswahl des Hintergrunds
für den Heute-Bildschirm |
Auswahl-Möglichkeiten,
welche Informationen auf dem Heute-Bildschirm angezeigt werden
sollen. |
McPalmis
Heute-Bildschirm. Hier seht ihr, was die Cracks daraus machen
können. Was meint ihr dazu?
Quelle:
ppc-welt |
Fazit Heute-Bildschirm:
Der Bildschirm des 750v zur Darstellung eines übersichtlichen und
funktionellen Heute-Bildschirms wäre mir zu klein! Es bleibt kein Platz
übrig, um z.B. auch Programmsymbole zum bequemen Starten sinnvoll zu
hinterlegen. Man muss deshalb fast immer über das Start-Menü gehen. Auch die
wenigen Hardware-Tasten, die noch frei belegbar sind, können da nicht viel
mehr Komfort bringen.
Selbst der Heute-Bildschirm von McPalmi auf dem größeren 240 x 320
Bildschirm ist mir zu unübersichtlich. Auch meine Augen, die nicht mehr die
besten sind, hätten Probleme hier überhaupt was schnell und richtig zu
erkennen.
Hier geht nichts über meinen ZLauncher im Treo 650. Alle Informationen und
Programme schnell im Zugriff!
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Start-Menü
Eine wichtige Möglichkeit, um
Programme unter Windows Mobile zu starten, stellt das Start-Menü dar. Welche
Programme direkt im Start-Menü angezeigt werden sollen und welche nicht,
kann man in den Einstellungen selbst wählen.
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| Start-Menü |
Einstell-Optionen für
das Start-Menü |
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Fazit Start-Menü:
Neben dem Heute-Bildschirm dürfte das Start-Menü ein weiteres wichtiges
Element im Bedienkonzept von Windows Mobile darstellen. Hier kann der
Anwender individuell bestimmen, welche Programme für ihn wichtig sind und
sich schnell aus dem Start-Menü starten lassen sollen.
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Mittwoch, 25.10.2006
Nach Hause telefonieren...
Tja, wenn man so die Programme in den Einstellungen durchstöbert,
findet man auch das Progrämmchen "Fehlerbericht". Gott sei Dank hat
mich mein Palmfreund Charly123 schon darauf hingewiesen! Besitzt die Firma
Microsoft* doch tatsächlich die Dreistigkeit, das Programm mit aktivierter
Einstellung "Fehlerbericht aktivieren" auszuliefern. Das bedeutet,
bei einem Absturz oder bei Programmfehlern verbindet sich der 750v
automatisch mit dem Internet, wenn es sein muss auch auf die GPRS-/UMTS-Kosten
des Geräteinhabers und sendet fleißig Informationen nach Hause zu
Microsoft. Frechheit!
*Nachtrag 28.10.2006:
Mein Palmfreund Yawa informierte mich, dass auf seinen beiden anderen
WinMob5-Geräten die Option "Fehlerbericht aktivieren" NICHT standardmäßig
aktiviert war. Es scheint also weniger an Microsoft zu liegen als am
Hardwarehersteller. Er kann anscheinend entscheiden, mit welchen
Grundeinstellungen er die Geräte ausliefert. Hier sollte also Palm
schleunigst was ändern!
Geschwindigkeit und Stabilität
Was Pocket PCs anbelangt, bin ich ja ein
gebranntes Kind. Mir sind Geräte mit dem Betriebssystem Pocket PC 2002
eigentlich nur in schlechter Erinnerung: das Starten von Programmen erfolgt
mit einer gewissen Verzögerung, alles reagiert einen Tick langsamer, je mehr
Programme gestartet wurden, um so langsamer reagiert das Gerät, irgendwann
kommt der unvermeidliche Absturz.
Nun, beim Treo 750v war ich echt positiv überrascht! Er wird mit der
neuesten Betriebssystemversion Windows Mobile 5.2 Phone Edition geliefert.
Diese scheint um einiges besser zu sein als das alte Pocket PC 2002. Bis
jetzt hatte ich noch keinen einzigen Absturz. Der 750v lief während der
bisherigen Testtage äußerst stabil! Allerdings hatte ich auch keine
Zusatzsoftware installiert, die den Standard-Programmen hätten das Leben
schwer machen können.
Die Geschwindigkeit ist zwar immer noch nicht zu vergleichen mit der eines
Palm OS-Geräts, aber sie hat sich doch deutlich verbessert. Die
Reaktionsgeschwindigkeit lässt aber immer noch nach, wenn man mehrere
Programme hintereinander startet und schließt. Nach dem Schließen mit der
OK-Taste verbleibt das Programm immer noch im Speicher. Wird der Speicher
knapper, dann wird das Gerät auch wieder langsamer. Aber es ist kein
Vergleich mehr zu früher. Es nervt ein bisschen, wenn man das schnelle Palm
OS kennt, aber mit etwas gutem Willen kann man damit leben. Hin und wieder sollte man
deshalb den Task-Manager aufrufen und die nicht mehr benutzten Programme
richtig beenden, so dass sie aus dem Speicher draußen sind.
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UMTS/GPRS
Die höhere Geschwindigkeit von UMTS (bis zu 384
kbps) ist schon ein feine Sache. Das Surfen macht damit mehr Spaß. Aber
selbst bei einer GPRS-Verbindung (bis zu 53,6 kbps) ist das Surfen mit dem
mitgelieferten Internet Explorer deutlich schneller als mit dem Web Pro beim
Treo 650.
Welche Verbindungsqualität am momentanen
Standort zur Verfügung steht, zeigt ein Symbol in der oberen Statuszeile an.
Ein "U" bedeutet UMTS, ein "G" GPRS.
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| UMTS |
GPRS |
Mit meiner Vodafone-Vertragskarte hatte ich fast immer UMTS-Empfang. Mit der
simyo-Prepaid-Karte lediglich GPRS-Empfang. Die
Vodafone-Verbindungseinstellungen waren schon fix und fertig eingespeichert.
Die Internetverbindung klappte auf Anhieb. Die simyo-Einstellungen (eplus)
musste ich selbst vornehmen.
Hier die Einstellungen für die simyo-Karte:
Zu den Verbindungseinstellungen gelangt man über
Start - Einstellungen - Register Verbindungen - Verbindungen - Bestehende
Verbingungen verwalten - Neu... bzw. Bearbeiten...
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| Name und Modem |
Zugriffspunktname |
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| Benutzername und Kennwort |
Erweitert... - Register TCP/IP |
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| Erweitert - Register Server |
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Eine Übersicht der GPRS-Einstellungen aller
deutscher Netzbetreiber habe ich hier zusammen gestellt:
GPRS-Einwahldaten für's Internet (WEB)
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Kamera
Der 750v wird mit einer integrierten 1,3
Megapixel-Kamera (1.280 x 1.024 Pixel) geliefert. Zum Vergleich: der Treo
650 hat nur eine 0,3 Megapixel-Kamera (640 x 480). Die Qualität der Kamera
im 750v finde ich besser. Aber vergleicht selbst:! Das größere Foto ist
jeweils vom Treo 750v, das kleinere vom Treo 650.
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| "Schönwetter"-Bild |
Innenaufnahme |
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Mini SD
Der Treo 750v bietet einen
MiniSD-Kartensteckplatz als Speichererweiterungsmöglichkeit. Die MiniSD Card
ist ca. 44% kleiner als eine "normale" SecureDigital Speicherkarte

Bild-Quelle:
sdcard.org
Da ich durch meine bisherigen Palms und auch
durch meine Casio Digitalkamera mehrere "normale" SD-Karten mein Eigen
nenne, wäre mir natürlich persönlich ein normaler SD-Kartenschacht lieber.
Der Trend wird wohl aber in Zukunft sowieso in Richtung immer kleinerer
Baugrößen gehen, so dass man sowieso sich irgendwann mal umstellen muss.
Der miniSD-Slot des 750v ist mit einer Plastikklappe verschlossen. Die Karte
ist also vor Schmutz und vor dem Herausfallen gut geschützt.

Leider besitze ich selbst momentan keine
miniSD-Karte, so dass ich keine weiteren Tests damit durchführen konnte. Zu
gerne hätte ich TomTom Navigator 6 installiert. Aber das war leider nicht
möglich.
Bei den meisten miniSD-Karten wird ein Adapter mitgeliefert, der die miniSD
zu einer normalen SD-Karte macht. Nun könnte man ja auf die Idee kommen, ab
sofort nur noch miniSD-Karten zu kaufen, denn durch den Adapter wäre sie
auch momentan noch im Treo 650 oder in der Digitalkamera zu verwenden.
Hierbei habe ich mir aber von meinem Palmfreund Tapf! sagen lassen, dass
miniSD-Karten um einiges langsamer sein sollen wie normale SD-Karten.
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Donnerstag, 26.10.2006
Bluetooth 1.2
Der Treo 750v ist mit der neueren
Bluetooth-Technologie Version 1.2 ausgestattet. Im Gegensatz zum Treo 650
kann damit mehr als eine Bluetooth-Verbindung gleichzeitig aufgebaut
werden. So ist es beispielsweise möglich, mit einem Navigationsprogramm via
Bluetooth-GPS-Empfänger zu navigieren und parallel dazu mit einer
Bluetooth-Freisprecheinrichtung zu telefonieren. Dies ist natürlich sehr
praktisch!
Mit meinem Treo 650 habe ich das Problem, dass wenn ich im Auto den TomTom
Navigator zum Navigieren benutzen möchte, ich vorher die
Bluetooth-Verbindung ganz ausschalten muss. Ließe ich sie an, würde sich
meine Bluetooth-Freisprecheinrichtung die Verbindung zum Treo 650
automatisch wegschnappen. Der Treo würde danach keine Verbindung mehr zum
GPS-Empfänger bekommen. Erst durch das Ausschalten von Bluetooth hat der
Navigator die Chance beim Programmstart zu fragen, ob Bluetooth aktiviert
werden soll. Hier kann ich mit ja antworten und der Navigator kommt zum
Zuge. Also alles etwas lästig und umständlich. Das ist mit der
Bluetooth-Technologie vom Treo 750v nun kein Problem mehr.
Das musste ich natürlich auch testen! Dazu habe
ich auf dem Treo 750v das GPS-Navigationssystem "PathAway 4 für Pocket PC"
installiert. Dann habe ich meinen Bluetooth-GPS-Empfänger "Holux 236"
mit dem Treo 750v gepairt und in PathAway konfiguriert. Als weiteres
Bluetooth-Gerät habe ich den Treo 750v mit meinem Palm
Treo-Bluetooth-Headset gekoppelt.

Ich startete die GPS-Navigation mit PathAway und
der Holux. Dann führte ich parallel dazu ein Telefongespräch über das
Headset. Während des Telefonierens konnte ich nach wie vor in PathAway die
aktuelle GPS-Position verfolgen und weiterhin den Track aufzeichnen lassen.
Es funktionierte also einwandfrei!
Allerdings muss ich sagen, dass mir die
Einrichtung von Bluetooth-Verbindungen im Palm OS wesentlich leichter fällt
als bei Windows Mobile. Bei WM5 muss man, wenn ich es richtig verstanden
habe, der Verbindung einen COM-Port zuweisen. Erst dann kann man in der
Anwendung das Bluetooth-Gerät über den COM-Port anwählen. Eine
Auswahlmöglichkeit wie beim Palm OS "Verbinden über Bluetooth" gibt es also
nicht. Das muss man erst mal wissen und sich daran gewöhnen.
PS: Der neue Treo 680 mit Palm OS 5.4.9, der
in Kürze lieferbar sein wird, hat auch die neue Bluetooth-Technologie
Version 1.2!
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Aus die Maus - mein Fazit
So, heute am 26.10.2006 muss ich mein Testgerät leider schon wieder zurück
zu Palm schicken. Natürlich gäbe es noch viel zu testen und auszuprobieren.
Mehr habe ich aber in der mir zur Verfügung stehenden Zeit nicht geschafft.
Ich hoffe, ihr konntet euch trotzdem einen kleinen Eindruck vom ersten
Windows Mobile-Gerät von Palm in Deutschland verschaffen.
Ein objektives Urteil über den Treo 750v kann ich natürlich nicht abgeben.
Zu sehr spielen persönliche und individuelle Vorlieben eine Rolle bei der
Bewertung. Außerdem weiß auch jeder, dass ich ein exzessiver Verfechter des
Palm OS bin. Deshalb kann ich ein Fazit auch nur für mich persönlich ziehen!
Ihr müsst euch euere eigene Meinung selbst bilden!
Der Treo 750v ist ein sehr schönes Gerät. Durch seine kompakte Bauweise und
sein Gehäusematerial ist er für mich ein echter Handschmeichler und
Augenschmaus. Obwohl er nur 1-2 mm dünner ist als der Treo 650, wirkt er
dennoch wesentlich kleiner und zierlicher.
Palm hat seine jahrelange Erfahrung in das Windows-Gerät einfließen lassen.
Es dürfte wohl im Moment das einzigste WinMob-Gerät sein, das mit einer
Ein-Hand-Bedienung ausgestattet ist. Das gilt zumindest für die
mitgelieferten Standard-Applikationen. Leider setzt die meiste Fremdsoftware
immer noch auf die Bedienung per Stylus.
Allerdings ist er trotzdem kein Smartphone für mich! Das Microsoft Windows
Mobile-Betriebssystem ist mir, trotz aller Verbesserungen seit Pocket PC
2002, immer noch viel zu umständlich in der Bedienung und letztendlich zu
langsam. Man muss zu viele Tasten drücken, um an's Ziel zu kommen. Und der
Rückweg ist genauso umständlich. Meiner Meinung nach geht nichts über das
gute alte Palm OS. Hier geht als ruck zuck, zack zack zack. Hier drücke ich
eine Taste und rufe damit meinen Kalender auf. Ein weiterer Tastendruck
startet mir mein E-Mail-Programm. Noch ein Tastendruck ruft mir die Mails
aller meiner E-Mail-Konten ab. Und das alles ohne Wartezeit! Da kann Windows
Mobile nicht mithalten! Solange es Palm OS noch auf dem Markt gibt, bleibe
ich ihm treu.
Ein weiterer Nachteil sehe ich in der geringen Windows Mobile-Auflösung von
240 x 240 Pixeln. Der Bildschirm des Treo 750v wäre mir dafür einfach zu
klein. Zuviel Platz verschwendet Windows Mobile mit Status- und
Befehlsleisten. Für die jeweiligen Programme bleiben dann manchmal nur noch
2-3 Zeilen übrig. Gerade bei meinem Test mit PathAway ist mir das negativ
aufgefallen. Das macht kein Spaß.
Wem das alles nicht stört, bekommt allerdings ein Gerät mit vielen
Anwendungsmöglichkeiten. WM5 hat seine Stärken in Bereichen wie Multimedia,
Navigation, Online-Verbindungen wie Surfen, Voice-Over-IP etc.
So, und jetzt freue ich mich, wenn endlich der Treo 680 lieferbar sein wird.
Das gute alte Palm OS auf einem technisch modern ausgestatteten Gerät mit
hoher Bildschirmauflösung und viel Speicher. Das wird mein nächstes Gerät!

Nachher werde ich den Treo 750v platt machen und einpacken. Verdammt, wie
geht jetzt bloß ein Hardreset an einem Windows Mobile Gerät? ...
Dienstag, 14.11.2006
(Nachtrag)
Spectec
miniSD-WLAN-Karte
Von einer funktionierenden W-LAN-Karte können Besitzer eines Treos mit Palm
OS nur träumen. Beim Treo 750v mit Windows Mobile Betriebssystem ist es
dagegen schon Realität! Die miniSD-W-LAN-Karte von
Spectec
funktioniert im 750v! Dies berichtet mein Palmfreund yawa. Er hat die
Spectec SDW-822 erfolgreich im Einsatz. Sie unterstützt den Funkstandard
IEEE802.11b und bietet WEP und WPA Sicherheit.
Die Karte ragt ein paar Millimeter aus dem Kartenslot des 750v heraus, so
dass die Klappe nicht geschlossen werden kann. Aber dies tut der
Funktionalität keinen Abbruch.
Des Weiteren schreibt yawa über den Treo 750v:
Derzeit muss ich ehrlich gestehen, dass ich mit dem Treo sehr zufrieden bin.
Das einzige Mal hatte ich bisher eigentlich nur nach der Installation von
NetFront 3.3 Probleme. Das Treo hat bei seinen ganzen Aktivitäten immer
wieder eine Pause eingelegt. Nun habe ich NetFront wieder deinstalliert und
er läuft wieder zuverlässig ... so wie eigentlich mein Palm 515. Ich muss es
leider gestehen, dass meinen nachfolgenden Palm-Geräte alle mehr Zicken
gemacht haben, als der jetzige Treo 750v. Eigentlich bin ich darüber
schockiert, da Palm OS für mich immer DAS OS war. Ich werde dennoch nicht
davon abwandern - wieso weiß ich noch nicht!?! Der 750er ist schnell,
zuverlässig und mit den bisher eingesetzten Tuningprogrammen auch noch
bedienerfreundlich. Aber ... ich habe auch schon den Treo 680 bestellt. Na
klar, den lasse ich mir nicht entgehen :-)
Ich schicke dir mal noch einen Screenshot von meinem Heute-Bildschirm.
Diesen habe ich nun seit einigen Tagen im Einsatz (bisher habe ich nur die
Farbe davon geändert):

Vielen Dank an yawa für den Bericht, die Fotos und die Screenshots. |