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Review Palm T|X > Wireless LAN
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Wireless LAN
Wozu WLAN?
Die drahtlose
Verbindungsmöglichkeit über WLAN war für mich der Hauptgrund,
den Palm TX anzuschaffen. Es ist unglaublich, welche
Möglichkeiten sich ergeben, wenn man sich an einem WLAN-Accesspoint,
auch HotSpot genannt, anmelden kann. Ich nutze regelmäßig diese
Anwendungen mit meinem TX:
- E-Mails abrufen mit
SnapperMail
- Surfen im Internet mit dem
Blazer 4.3
- Chatten über ICQ mit
VeriChat
- Chatten über IRC mit
upIRC
- Newsgroups abrufen mit
Yanoff+
- Netzwerk-Dateien austauschen mit
SmbMate.
- Netzwerk-Dateien austauschen und Dateien direkt vom Netzlaufwerk öffnen
mit WiFiles Pro,
z.B.:
- mp3-Files vom iTunes-Netzlaufwerk auswählen und mit Pocket Tunes auf dem
TX abspielen
- Fotos vom Netzlaufwerk auswählen und mit der Medien-Anwendung auf
dem TX betrachten
- Office-Dateien vom Netzlaufwerk auswählen und mit Documents To Go auf dem
TX öffnen.
Dabei verbleiben die Dateien auf dem Netzlaufwerk!!!
- Netzwerk-HotSync.
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| Grundausstattung für
Zuhause Um WLAN
mit dem TX zuhause sinnvoll und ohne "Hemmungen" nutzen
zu können, sollten einige Vorraussetzungen erfüllt sein:
- Schneller
Internetzugang über DSL
- DSL-Flatrate, also
Internetzugang zum
monatlichen Pauschalpreis
- Router mit
eingebautem WLAN
- oder Kabel-Router,
an dem man einen WLAN-Accesspoint per Kabel
anschließen kann
Bei meiner Anlage sind
der Kabel-Router und der WLAN-Access-Point noch zwei
getrennte Geräte. Inzwischen haben die Hersteller die
Technologien weiterentwickelt und bieten die ganze
Technik in nur einem Komplettgerät an. Sehr beliebt bei
den Anwendern ist z.B. die
Fritz!Box der Fa. AVM. Es gibt sie in verschiedenen
Ausführungen.
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Reichweite - mein Metzgertest
Wie weit man vom Hotspot des
WLAN-Netzes entfernt sein kann, hängt natürlich stark von der
Umgebung ab, also ob Mauern, Verkleidungen etc. im Wege
stehen. Palm gibt an, im Umkreis von etwa 30 m Empfang zu haben.
Das kann ich so im Prinzip
bestätigen. Ich mache dazu, um die Reichweite zu testen, den
"Metzgertest". Ich gehe aus dem Haus raus, durch unseren kleinen
Vorgarten durch, über die Straße und rein in den
gegenüberliegenden Metzgerladen. Die Entfernung dürfte sogar
etwas mehr als 30 m betragen. Während ich in der Warteschlange
stehe, kann ich mit dem TX per WLAN immer noch meine Mails
empfangen oder im Internet surfen. Oder mp3s von meinem
iTunes-Ordner mit WiFile Pro und Pocket Tunes abspielen lassen.
Ähm, ja, das mache ich natürlich im Normalfall alles nicht. Man
kommt sich ja blöd vor und die Leute im Metzgerladen schauen
einem entgeistert und verständnislos an. Deshalb mache ich so
was ja auch nur zu Testzwecken! ;-)
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WLAN am TX einrichten
Die Einrichtung einer
Wi-Fi-Verbindung ist sehr einfach:
Man tappt in der Statusleiste auf
das WLAN-Symbol . Beim ersten Mal muss man
noch die "Radio"-Funktion, also das Senden und Empfangen,
aktivieren. |
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Daraufhin erscheint das
Dialogfenster, in dem man entweder ein bereits vorhandenes
WLAN-Netzwerk auswählen kann |
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oder über den Suche/Setup...-Button
nach Funknetzen in der Nähe suchen lassen kann.
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Tappt man auf den Suche/Setup...-Button,
erfolgt eine Auflistung aller WLAN-Netze in Reichweite (grünes
Balkensymbol) und Netze, die schon mal in der Nähe waren, jetzt
aber nicht erreichbar sind (rote Verbotssymbole). Netze, die mit
einem Sicherheitssystem geschützt sind, werden durch ein gelbes
Schloss gekennzeichnet. |
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Ist ein Netzwerk abgesichert, wird
man darauf aufmerksam gemacht und man wird automatisch in das
entsprechende Dialogfenster geführt oder man kann dies über
Bearb. - Konfig. auch selbst aufrufen.
Über Hinzuf. kann man
unsichtbare Netzwerke hinzufügen, deren Name (SSID) man kennt. |
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Ist man im Konfigurationsbildschirm
drin, kann man unter Sicherheit aus drei Sicherheitssystemen
auswählen:
- Keine
- WEP
- WPA-PSK
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WEP Verschlüsselung (Wired
Equivalent Privacy)
Die Sicherheit über WEP
bietet eine Auswahl von sechs verschiedenen Schlüsselsystemen:
- 40-Bit-Hex (10 Hex-Ziffern)
- 40-Bit-ASCII (5 Zeichen)
- 40-Bit-Passphrase
- 104-Bit-Hex (26 Hex-Zeichen)
- 104-Bit-ASCII (13 Zeichen)
- 104-Bit-Passphrase
Welches System man wählt,
entnimmt man der Bedienungsanleitung seines WLAN-Accesspoints
bzw. Routers oder den Anweisungen des
Netzwerk-Administrators.
Bei der sehr beliebten "FRITZ!Box
Fon WLAN 7050" von
avm.de, die u.a. 1&1-Kunden als Starterpaket geliefert
bekommen, steht der Schlüssel auf dem Gehäuseboden und stellt
eine Verschlüsselung mit einem 104-Bit-ASCII-Schlüssel
(13-stellig) dar.
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Wissenswertes zum
WEP-Verschlüsselungsverfahren
Quelle:
AVM.deWEP ist ein bei
Funknetzen nach dem WLAN-Standard IEEE 802.11 zum Einsatz
kommendes optionales Verschlüsselungsverfahren. Es arbeitet mit
Schlüssellängen zwischen 40 und 128 Bit. Vereinzelt
anzutreffende abweichende Schlüssellängen (z.B. 256 Bit) sind in
den herstellerunabhängigen WLAN-Standards IEEE 802.11b und
802.11g nicht vorgesehen und führen zu Problemen beim flexiblen
Alltagseinsatz der WLAN-Technologie im Zusammenspiel mit
WLAN-Geräten, die eine derart von den Standards abweichende
Schlüssellänge erfordern. Am häufigsten kommt eine
Schlüssellänge von 128 Bit zum Einsatz (WEP-128). WEP-128 bietet
einen guten Basisschutz für WLAN-Netze. Es wird von nahezu allen
WLAN-Geräten unterstützt und sollte daher immer aktiviert sein,
sofern keine modernere Verschlüsselungsvariante wie WPA zur
Verfügung steht.
WEP bietet allerdings keinen
absolut sicheren Schutz vor Angreifern, da einige Schwächen in
der Umsetzung von WEP innerhalb der WLAN-Technologie vorliegen.
Unabhängig von der zum Einsatz kommenden Schlüssellänge kann
ohne zusätzliche Absicherung des Netzwerkes ein erfolgreicher
gezielter Einbruchsversuch über den Access Point nicht völlig
ausgeschlossen werden.
Dennoch sollte, sofern keine
alternative Sicherungsmöglichkeit vorliegt, auf keinen Fall auf
den Einsatz von WEP verzichtet werden. So versuchen
beispielsweise einige WLAN-Clients selbsttätig Kontakt zu einem
WLAN aufzunehmen, sobald sie in dessen Reichweite kommen, ohne
dass eine Benutzerinteraktion notwendig wird. Vor derartigen
Zufallsbesuchern ist ein durch WEP gesichertes WLAN auf jeden
Fall zuverlässig geschützt.
Mit WPA liegt eine weitere
Verschlüsselungsvariante für WLAN vor, die wenn verfügbar WEP
immer vorgezogen werden sollte.
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WPA-Verschlüsselung
(Wi-Fi Protected Access)
Der TX unterstützt auch das um
einiges sichere WPA-Verschlüsselungsverfahren. |
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Wissenswertes zum
WPA-Verschlüsselungsverfahren
Quelle:
AVM.deDas seit dem
Jahre 2003 verfügbare Verschlüsselungs-verfahren WPA wurde von
der WiFi-Alliance, einer Interessenvereinigung von
WLAN-Geräteherstellern, entwickelt. Dieses Verfahren stellt
einen Vorgriff auf den zum damaligen Zeitpunkt noch nicht
verabschiedeten Standard IEEE 802.11i (WPA2) dar. Ziel war die
möglichst kurzfristige Verfügbarkeit eines
Verschlüsselungsverfahren für WLAN, das nicht mit den Schwächen
des zuvor verwendeten Verfahrens WEP behaftet war. Erst seitdem
kann WLAN auch in solchen Firmennetzen eingesetzt werden, bei
denen hohe Sicherheitsanforderungen gelten.
WPA beinhaltet mit dem
Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) insbesondere eine
gegenüber WEP verbesserte Aushandlung von Schlüsseln. Der
Aushandlungsschlüssel wird nur zu Beginn einer Sitzung
verwendet. Im Anschluss kommt dann ein Sitzungsschlüssel zum
Einsatz, der in regelmäßigen Abständen verändert wird.
Bislang existieren für WPA noch
keine wirklich erfolgreichen Angriffsszenarien - außer einer so
genannten Wörterbuchattacke, die aber nur dann erfolgreich sein
kann, wenn ein Nutzer ein schwaches Passwort verwendet. Davor
ist jedoch kaum eine Verschlüsselungstechnologie sicher.
Obwohl WPA niemals offizieller
Bestandteil der Standardfamilie IEEE 802.11 wurde, hat es
innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Verbreitung gefunden.
Dies gilt allerdings nur für das zuvor beschriebene Verfahren
WPA unter Verwendung von TKIP. Die optional mögliche
Implementierung von WPA auf der Basis des Advanced Encryption
Standard (AES) konnte sich dagegen nicht durchsetzen und besitzt
daher keine Praxisrelevanz. Erst durch den Nachfolgestandard
WPA2 hat AES eine praktische Bedeutung erlangen können.
Das Verschlüsselungsverfahren
WPA2 (Wi-Fi Protected Access) wird vom TX noch nicht
unterstützt.
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Wissenswertes zum
WPA2-Verschlüsselungsverfahren
Quelle:
AVM.de
WPA2 wurde im Juni 2004 im Rahmen
des WLAN-Standards IEEE 802.11i verabschiedet und ist ein bei
Funknetzen nach dem WLAN-Standard IEEE 802.11 zum Einsatz
kommendes Verschlüsselungsverfahren. Es löst das ursprünglich
bei WLAN zum Einsatz kommende Verschlüsselungsverfahren WEP ab,
das mit einigen Schwächen behaftet ist und daher keine völlig
zuverlässige Sicherung von WLAN-Netzen ermöglicht.
WPA2 stellt zugleich eine
deutlich verbesserte Variante seiner Vorgängerversion WPA dar.
Durch ein neu aufgenommenes Verschlüsselungsverfahren mit der
Bezeichnung AES-CCM (Advanced Encryption Standard - Counter with
CBC-MAC) konnte die Sicherheit gegenüber WPA nochmals erheblich
verbessert werden. Das Verfahren stellt allerdings auch deutlich
höhere Anforderungen an die Hardware, sodass Geräte, die mit WPA
umgehen können, nicht unbedingt auch WPA2 beherrschen.
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Wurde die Verbindung hergestellt,
kann man die Signalstärke entweder über das
Säulendiagramm-Symbol in der Statusleiste erkennen oder über
den Farbbalken (grün, gelb, rot) im WiFi-Hauptbildschirm. |
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Möchte man Informationen zur
aktuellen WiFi-Verbindung erhalten, z.b. wissen, welche
IP-Adresse dem TX vom DHCP-Server zugewiesen wurde, tappt man
auf Einst. - Info.
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Hier bekommt man die Informationen
zur Wi-Fi-Netzwerkverbindung angezeigt.
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Seite aktualisiert am
02.01.2009. |