Sonntag, 21.10.2007
Review GPS-Empfänger
RoyalTek RBT-2300 & RGM-3800
Überblick

V.l.n.r.: RGM-3800, RBT-2300
Vor kurzem habe ich leider meine GPS-Maus
Wintec WBT-201 verloren. Da kam es mir sehr gelegen, dass die Firma
taxnav.de mir
freundlicherweise 2 brandneue RoyalTek GPS-Empfänger zum Testen
zur Verfügung stellte. Es handelt sich um die Modelle RoyalTek
RBT-2300, eine Bluetooth-GPS-Maus mit integriertem Datenlogger und
RoyalTek RGM-3800, eine USB-Maus, die als reiner GPS-Datenlogger
fungiert. Ich benutze GPS-Empfänger
dieser Art hauptsächlich zum Loggen von Tracks bei Wanderungen,
Radtouren und Autofahrten.
Datalogger
Bisher habe ich die Tracks auf meinen Palms
und der Software Palm PathAway mitgeloggt. Allerdings ist es schon ein
bisschen ein Gefummel bis man die Software gestartet, den GPS-Empfänger
mit dem Palm verbunden und den Log gestartet hat. Während des Betriebs
muss man dann auf zwei Akkus achtgeben und auch immer wieder prüfen, ob
die Verbindung noch steht oder abgebrochen ist. Auch die Software kann
mal abstürzen. Dann ist der bis dahin aufgezeichnete Track leider
gelöscht. All diese "Sorgen" hat man mit einer GPS-Maus mit eingebautem Datalogger nicht!
Die Besonderheit der
RoyalTeks sind die eingebauten Datalogger. Damit wird die zurückgelegte
Wegstrecke in einer oder mehreren Trackdateien aufzeichnet. Die
Logdateien können mit dem mitgelieferten Software-Tool (für beide Mäuse
die gleiche) am PC ausgelesen und weiter verarbeitet werden. Die
RBT-2300 muss dazu per Bluetooth mit dem PC verbunden werden. Eine
USB-Schnittstelle gibt es bei diesem Modell nicht. Die RGM-3800 wird
über einen Mini-USB-Anschluss verbunden. Sie hat dafür kein Bluetooth.
Das Mitloggen der
Trackpunkte beginnt automatisch nachdem die Mäuse eingeschaltet wurden
und ein Satelliten-Fix vorhanden ist. Viel mehr gibt es nicht zu
bedienen außer ein- und auszuschalten!
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Trackqualität bei niedrigen Geschwindigkeiten
Das Loggen von Tracks bei
höherer Geschwindigkeit wie beim Auto- oder Radfahren stellt in der
Regel kein Problem dar. Aber viele GPS-Mäuse haben Schwierigkeiten bei
sehr langsamen Geschwindigkeiten.
Die Wintec WBT-201 beispielsweise machte bei Autofahrten
hervorragende, geschmeidige Tracks. Beim Wandern jedoch war die
Tracklinie sehr zackig und unruhig. Nur mit zahlreichen Tests und immer
wieder Probieren von verschiedenen Log-Einstellungen konnte ich die
Tracklinie einigermaßen "beruhigen". Das bisher optimalste Ergebnis bei
Wanderungen erzielte ich durch Aktivieren des Fußgänger-Modus und
durch die Einstellung, dass ein Trackpunkt nur bei einer
Richtungsabweichung von 36° erfolgen sollte.
Meine Einstellungen habe ich hier
dokumentiert.
Bei der Holux GR-236 hatte ich vor allem im Stand oder bei
schlechten Empfangsverhältnissen zahlreiche Ausreißer. Manche mit
PathAway aufgezeichnete Trackpunkte lagen kilometerweit neben der realen
Position.
Ich war deshalb sehr gespannt, wie sich die Royals bei langsamer
Geschwindigkeit verhielten.
Über die Trackqualität
der beiden Royals war ich auf Anhieb positiv überrascht! Ohne große
Einstellorgien, einfach mit den Werkseinstellungen, erziele ich
hervorragende Tracklinien. Diese sind auch bei langsamer Fortbewegung
geschmeidig und selbst im Stand hatte ich kaum nennenswerte Ausreißer.
Auf den nachstehenden
Screeshots sieht man deutlich den Unterschied zwischen dem Track einer
Wintec WBT-201 und der RoyalTek RBT-2300. Während die Tracklinie der
Wintec äußerst unruhig ist, ist die Linie der Royal wesentlich glatter
und geschmeidiger. Die Tracklinie der Wintec kann man zwar durch
entsprechende Einstellungen wie Aktivierung des Pedestrian-Mode
(Fußgänger-Modus) und Beschränkung der Trackaufzeichnung auf Bewegungen
mit Winkelabweichungen von 30°-36° noch etwas verbessern, aber die
RoyalTeks machen von Hause aus die besseren Tracklinien. Einfach so,
ohne großartig etwas einstellen zu müssen. Die beiden RoyalTeks sind
deshalb auch vor allem für jene Benutzer sehr zu empfehlen, die sich
nicht mit den Einstellungen des Dataloggers auseinandersetzen und
dennoch hervorragende Tracklinien erhalten möchten.
Die Trackqualität sehe
ich als größten Pluspunkt bei den RoyalTeks!

Vergleich der Tracklinien bei langsamer Geschwindigkeit (Nordic Walking)
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Chipsatz
und GPS-Empfangsqualität
Da die beiden
RoyalTek-Modelle RBT-2300 und RGM-3800 identische Tracklogs liefern,
gehe ich mal davon aus, dass die technischen Innereien nahezu identisch
sind. Beide Mäuse arbeiten mit dem bewährten Sirf III-Chipsatz
und 20 Kanälen.
Ich war überrascht von
den sehr guten Empfangseigenschaften. Beide Mäuse bekommen in meinem
Büro nach nur wenigen Sekunden einen 3D-Fix. Das Büro ist im obersten
Stockwerk unterm Dach und hat nur ein kleines Dachlukenfenster. Im
Freien bedeutet dies, dass ich in der Regel nach nur ca. 5 Sekunden
schon einen Fix erhalte, sofern ich die Mäuse nicht an einem gänzlich
anderen Standort anschalte. Die Almanach-Daten sind dann natürlich noch
vorhanden und es geht ziemlich fix.
Auch nach Tunnelfahrten macht sich die gute Empfangsqualität positiv
bemerkbar. Nach 1-2 Sekunden, nachdem ich aus dem Tunnel raus bin, ist
der Fix wieder da.
Hier könnten sich die etwas größeren Gehäuse der RoyalTeks im Vergleich
zur Wintec 201 positiv bemerkbar machen, da so möglicherweise eine
größere Antennenfläche zur Verfügung steht.
Bei dem wichtigen Punkt
der Empfangsqualität machen die Royals jedenfalls ein sehr gute Figur.
Das gibt bei mir mächtig Pluspunkte!
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Größe und
Gewicht
Mit 72 x 41 x 24 mm (L x
B x H) ist die RBT-2300 etwas größer und mit 58 g auch 18 g
schwerer als die Wintec WBT-201 (40 g). Aber wen juckt das? Sie ist
immer noch sehr klein und relativ leicht. Beim Wandern trage ich sie an
meinem Gürtel, am Fahrrad ist sie am Lenker befestigt und im Auto liegt
sie unter der Windschutzscheibe. Das Gewicht und die Größe spielen bei
mir persönlich deshalb eine untergeordnete Rolle.
Die RGM-3800 wirkt
aufgrund ihrer ungewöhnlichen Form etwas bulliger, obwohl sie 2 mm
kürzer und ca. 4 mm schmäler ist wie die 2300. Die Maße sind 70 x 36.6 x
24mm (L x B x H). Inklusive der 2 AAA-Batterien wiegt die 3800 60 g.
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Befestigung
Bei beiden Mäusen habe
ich auf die Unterseite Klettband geklebt. An meinem Fahrrad habe ich das
Klett-Gegenstück in der Mitte des Lenkers angebracht. So habe ich meine
Mäuse gut im Blickfeld.

Die RoyalTeks sind mit Klettband am Fahrrad befestigt.
Für die Befestigung am
Gürtel oder am Rucksack hat mir
Smutje eine
Spezial-Klett-FreaQs gefertigt! Ich brauche die Maus nur auf die
Klettfläche drücken und sie wird zuverlässig gehalten. Nichts versperrt
die freie Sicht zu den Satelliten.

FreaQs-Klettband-Befestigung
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Statusleuchten
Gut sichtbar an der
Frontseite hat die RBT-2300 ihre Statusleuchten. Schaltet man die
RBT-2300 am seitlichen Schiebeschalter ein, blinken zunächst eine
grüne und eine blaue Leuchte.

RBT-2300
Die grüne Leuchte
signalisiert den GPS-Empfang, die blaue die Bluetooth-Kommunikation.
Kommt ein Fix zustande, dann leuchtet die grüne Lampe konstant. Ebenso
leuchtet auch die blaue Leuchte konstant, wenn die Maus mit einem
anderen Gerät, z.B. meinem Treo 680 oder TX, bluetoothmäßig verbunden
ist. Hängt man die 2300 ans Ladegerät, dann leuchtet noch zusätzlich
eine orangene Lampe. Sie geht komplett aus, sobald der Akku aufgeladen
ist. Geht während des Betriebs der Akku zur Neige, fängt eine orangene
Lampe an zu blinken. Ist der Akku leer, leuchtet keine der Lampen mehr.
Eine rote Lampe zeigt an, dass der Logspeicher voll ist.
Bei der RGM-3800
sieht man nur ein einziges, winziges Kontrolllämpchen auf der Oberseite
unterhalb des Schriftzugs "RoyalTek".

RGM-3800
Bei grellem Tageslicht
oder Gegenlicht ist dieses nur sehr schwer zu erkennen. Mir wäre es
lieber, wenn das Lämpchen etwas größer wäre, um die Leuchtfarbe besser
identifizieren zu können. Nach dem Einschalten über den seitlichen
Druckknopf blinkt das Lämpchen zunächst grün. Sobald ein Fix
erreicht ist, leuchtet es konstant grün. Werden die Batterien leer und
es stehen noch maximal 10% des Energievorrats zur Verfügung, fängt das
gleiche Lämpchen an, rot zu blinken. Sinkt der Vorrat unter 1%
geht es ganz aus. Ein orangefarbenes Blinken zeigt an, dass der
Logspeicher voll ist.
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Tracks
mitloggen
Einen besonderen Logmodus
muss man bei den beiden RoyalTek-Mäusen nicht aktivieren. Sobald man die
Maus einschaltet wird automatisch mitgeloggt. Die Sache ist als absolut
narrensicher. Man kann nichts falsch machen.
Wie man später an der den
überspielten Logdateien sehen wird, wird pro Tag in der Regel nur 1 Logdatei
angelegt. Man kann also nicht wie bei der Wintec durch längeres Drücken
der Track-Taste einen Track abschließen und einen neuen beginnen lassen,
sondern es werden alle Tracks in eine einzige Tages-Track-Datei
geschrieben, z.B. vormittags Anfahrt zum Zielgebiet mit dem Auto, dann
Radtour und abends wieder zurück mit dem Auto über eine andere Route.
Alle 3 Tracks kommen direkt hintereinander und würden als 1 Linie auf
der Landkarte erscheinen:

Mehrere Touren eines Tages erscheinen als eine verbundene Tracklinie auf
der Landkarte.
Also benötigt man eine
entsprechende Software, mit der man die in der einen Trackdatei
enthaltenen Tracks in einzelne Tracks aufteilen kann. Der Haken bei der
Geschichte ist, dass die mitgelieferte Software das nicht kann! Man
braucht dafür also auf jeden Fall zusätzliche Software. Diese sollte
wenigstens einzelneTrackpunkte löschen, Tracks trennen und zusammen
fügen können. Für mich als Nutzer von Touratech QV 4 stellt das
allerdings kein Problem dar. Wer keine vergleichbare Software sein eigen
nennt, dem sei die Freeware-Software GTA empfohlen (Informationen weiter
unten). Mit Fremdsoftware kann dieses Manko also sehr einfach gelöst
werden.
Die exakte Logik, mit der
die Royals einzelne Trackdateien anlegen, ist mir persönlich allerdings
noch nicht so ganz klar geworden. Normal ist, dass pro Tag 1 Trackdatei
angelegt wird. Dennoch hatte ich auch schon Tage, an denen mehrere
Logdateien angelegt wurden. Den genauen Grund habe ich noch nicht
herausgefunden. Man hat jedenfalls keinen Einfluss darauf. Ich vermute,
dass es wohl von der Dauer, der Anzahl der Trackpunkte und der Größe der
Datei abhängt. Als ich nämlich die Laufzeit des Akkus bzw. der Batterien
getestet habe und die Mäuse bei empfangenem Fix über Nacht so lange
angeschaltet gelassen habe, bis sie leer waren, stellte sich heraus,
dass bei einer bestimmten Dauer bzw. Trackanzahl eine neue Datei
angelegt wurde. Touratech zeigt z.B., dass jeweils nach ca. 54 Minuten
eine neue Datei erzeugt wurde. Die Anzahl der Trackpunkte war 3.276.
Muss man das verstehen? Ich tue es jedenfalls nicht!
Update 01.06.2008:
Mit dem neuen Firmware-Update für die RGM-3800 wird nicht mehr nur 1
Track pro Tag angelegt, sondern pro Einschaltvorgang ein separater.
Genaueres zum Firmware-Update habe ich im Homepage-Artikel "Neue Firmware und
Software für GPS-Maus RoyalTek RGM-3800"
vom 01.06.2008 geschrieben.

Mehrere Dateien an einem Tag (19.09.2007)

Anzahl der Trackpunkte und Dauer
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Größe des
Logspeichers
Wie viele Trackpunkte
insgesamt aufgezeichnet werden können, hängt davon ab, wie man den "Data Type"
konfiguriert. Damit kann man bestimmen, welche Informationen
aufgezeichnet werden sollen. Man kann zwischen 3 Einstellungen wählen:
1. Zeit, Längengrad,
Breitengrad > über 650.000 Punkte (Werkseinstellung) 2. Zeit, Längengrad, Breitengrad, Höhe > über
500.000 Punkte 3. Zeit, Längengrad, Breitengrad, Höhe, Geschwindigkeit > über
400.000 Punkte

Die "Data Type" Einstellung bestimmt, wie viele Trackpunkte maximal
aufgezeichnet werden können.
Ich nutze die Variante 3.
Im Gegensatz zu meiner Wintec WBT-201 erscheint so auch die
Geschwindigkeit in TTQV und GTA ohne Umwege!
Die Anzahl der Trackpunkte kann beeinflusst werden, durch die
Zeitspanne, nach der der nächste Trackpunkt aufgezeichnet werden soll.
Mit 650.000 bzw. 400.000 Punkten kommt man ganz schön weit. Stellt man
den Aufzeichnungsintervall beispielsweise auf 15 Sekunden
(Werkseinstellung), könnte man damit ca. 112 bzw. 69 Tage ununterbrochen
aufzeichnen bis der Speicher voll ist. Man muss also nur für genügend
Energie sorgen, aber einen mehrtägigen oder gar mehrwöchiger Urlaub
verkraften die Speicher Royals ohne Probleme. Ein Auslesen des Speichers
auf PC oder Notebook ist deshalb während des Urlaubs eigentlich nicht
notwendig. Auch das sehe ich als großen Vorteil gegenüber anderen
Mäusen.
Die Größe des Speichers
ist im Vergleich zu anderen Datalogger-GPS-Mäusen sehr groß. Ich kenne
keine Maus, die derzeit mehr Speicher zur Verfügung stellt. Auch hier
können die Royals punkten!
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Trackspeicher löschen
Der Trackspeicher kann
auch mit dem Data Logger Downloader-Tool gelöscht werden. Man klickt
dazu den Button "Earse" auf der Registerkarte Device Status an. Der
Löschvorgang dauert ca. 30 Sekunden. Solange blinkt ein rotes Lämpchen
an der Maus. Nachdem es erloschen ist, ist der Speicher leer. Da hat
sich wohl der Tippfehlerteufel eingeschlichen. Anstelle von "Earse"
müsste es wohl "Erase" heißen! :-)
An der 3800er befindet
sich ein Pin-Loch, mit dem man angeblich den Speicher manuell löschen
kann. Bei meiner 3800 hat dies aber bis jetzt noch nicht funktioniert.
Ich kann reinpieksen wie ich will, es tut sich nichts. Ansonsten ist es
noch ein Kuriosum, dass beim Modell 3800 die Data Logger
Downloader-Software noch in einer älteren Version 1.0.3.11 mitgeliefert
wird. In dieser Software fehlt der Löschen-Button (Erase) komplett! Man
muss sich die neuere Version 1.0.4.12 besorgen, die der RBT-2300
beiliegt. Sollte jemand Schwierigkeiten haben, das Update zu beschaffen,
kann er sich bei mir per E-Mail melden. Ich sende ihm dann einen
Downloadlink.
Update 22.04.2008:
Der "erase"-Tippfehler wurde in der neueren Softwareversion
beseitigt. Aktuelle Treiber und Software findet man nun direkt auf der
RoyalTek-Website
unter "Download - Driver & Software". Derzeit (April 2004) ist
die Data-Downloader-Software v1.2.8.30 aktuell.
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Laufzeiten von Akku und Batterien
Die RBT-2300 wird
mit einem Li-Ion Wechselakku geliefert (3,7V/680mAh) Dieser hält laut
Handbuch ca. 8 Stunden. Diese Laufzeit kann ich aufgrund eigener
Erfahrungen bestätigen. Für meine Touren sind 8 Stunden ausreichend.
Meine Wanderungen und Radtouren dauern meist nicht länger als 4 Stunden.
Aufgeladen wird dann entweder im Auto über das mitgelieferte
Zigarettenanzünder-Adapterkabel oder zuhause bzw. in der Hütte oder
Hotelzimmer mit dem Netzteil.
Wem 8 Stunden zu wenig sind, der sollte sich das
Power Ugprade Kit kaufen. Damit erhält man einen Akku, der 17-18
Stunden durchhält.

Akku der RBT-2300
Die RGM-3800 wird
mit 2 AAA-1,5V-Batterien betrieben. Ein Satz hält ca. 10
Stunden. Batterien finde ich ideal für mehrtägige Wanderungen.
Demnächst nehme ich an einer 2-tägigen Bergwanderung (Aggenstein) teil.
Da werde ich wohl die 3800 mitnehmen samt 2 Ersatzbatterien. Dadurch
erspare mir das Mitschleppen eines Netzteils. Außerdem habe ich abends
keinen Stress, mir in der Berghütte (Bad Kissinger Hütte) eine Steckdose
zu suchen.

Batteriefach der RGM-3800
Die 3800 kann natürlich
auch mit Akku-Batterien betrieben werden. Allerdings sollten es schon
hochwertige mit entsprechender Kapazität sein, sonst liegt die Laufzeit
weit unter der von "normalen" Batterien.
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Schnittstellen zu anderen Navigationsgeräten
Für den Transfer von
Daten besitzt die RoyalTek RBT-2300 eine
Bluetooth-Schnittstelle. Eine zusätzliche USB-Schnittstelle wie bei
der Wintec 201 gibt es nicht.
Mit der Bluetooth-Schnittstelle kann eine Verbindung zu einem anderen
Bluetooth-Gerät mit Navigations- und GPS-Software hergestellt werden,
z.B. Smartphone, PDA, Notebook, PC.
Ich habe verschiedene Verbindungskombinationen getestet. Völlig
problemlos ließen sich zum Beispiel mein Palm Treo 680 und mein Palm TX
mit der 2300 pairen und mit GPS-Software wie PathAway 4,
cotoGPS und auch mit TomTom Navigator 6.030 (!) betreiben. Im
Zusammenhang mit TomTom 6.030 gab es bei meiner Wintec 201 immer mal
wieder Probleme durch Abstürze und Bildschirmeinfrieren. Deshalb bin ich
wegen der Wintec wieder zurück zur Version 6.000. Diese lief
letztendlich ziemlich stabil auf meinen Palms, wenn sie mit der Wintec
verbunden waren.
Die RoyalTek 2300 ließ sich dagegen auch nicht durch Umleitungen,
Falschfahrten und ständigem Routenneuberechnen aus der Ruhe bringen.
Auch auf längeren Autofahrten funktionierte das Navigieren ohne
Probleme. Die 2300 läuft absolut problemlos mit TTN 6.030!
Auch die Bluetooth-Verbindung zu Touratech QV 4 sowohl auf meinem
PC als auch auf meinem Notebook funktionierte auf Anhieb. Es ist nur
wichtig, dass man in den TTQV GPS-Einstellungen als Protokoll die
Einstellung "NMEA" wählt. Die Werkseinstellung steht auf "Garmin-Garmin".
Das brachte meinen PC zum sofortigen Totalabsturz.

GPS-Einstellungen in Touratech QV 4
Lobend erwähnen möchte
ich noch, dass bei der RBT-2300 drei kleine GPS Demo-Programme zum
Testen der Bluetooth- und GPS-Verbindung mitgeliefert werden. Eins für
Windows, eins für PocketPCs UND, und das ist das Besondere, eines auch
für Palm OS! Endlich mal ein GPS-Maus-Hersteller, der die Palm
OS-Fangemeinde nicht ignoriert!

Im Lieferumfang enthalten: GPS Demo in der Palm OS-Version
Die RoyalTek
RGM-3800 ist primär nicht für die Verbindung zu einem anderen
Navigationsgerät konzipiert. Die Hauptaufgabe ist das Aufzeichnen der
Trackpunkte. Sie hat lediglich einen Mini-USB-Anschluss, aber keine
Bluetooth-Schnittstelle.
In der Anleitung wird allerdings erwähnt, dass der USB-Anschluss auch
als Verbindung benutzt werden kann, wenn die 3800 als GPS-Maus fungieren
soll. Über die mitgelieferte PC-Software kann die Option "G-Mouse"
aktiviert werden und via USB und COM-Port 115200.n.8.1 mit der
Navigationssoftware verbunden werden. Wie das im Einzelnen eingerichtet
werden muss, wird allerdings nicht erläutert. Ich habe es jedenfalls
nicht geschafft, die 3800 als GPS-Maus mit beispielsweise Touratech QV
zu verbinden. Das will ich aber nicht als Nachteil gewertet werden, denn
die Zielgruppe der 3800 sind ganz klar jene Nutzer, die lediglich Tracks
aufzeichnen wollen.
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Schnittstellen zum PC und Auslesen der Trackdaten
Um die Logdaten auf den
PC zur weiteren Verarbeitung zu übertragen, muss der PC in Verbindung
mit der RBT-2300 zwingend mit einer Bluetooth-Schnittstelle
ausgestattet sein. Ein USB-Anschluss fehlt bzw. ist nicht vorgesehen.
Bei der Wintec WBT-201 konnte man zwischen einer Bluetooth- und einer
USB-Verbindung wählen.
Dafür funktionierte die
Verbindung sowohl zu meinem PC als auch zu meinem Notebook völlig
problemlos. Ich musste die Maus lediglich mit dem PC/Notebook pairen
(Code 0000). Nun kann ich über einen Rechtsklick auf das
Bluetooth-Symbol in der Windows-Info-Leiste eine Bluetooth-Verbindung
herstellen.

Schneller Bluetooth-Verbindungsaufbau
Sobald die Verbindung
steht, kann mit der mitgelieferten Software "Data Log Data Download"
die Verbindung zum Trackspeicher aufgebaut und ausgelesen werden.
Ich hoffe, dass
MetaView noch
eine Palm-Software programmiert, mit der man die Logdateien via
Bluetooth am Palm auslesen kann. Ich habe ihm eine Testmaus zukommen
lassen, damit er die Sache mal begutachten kann. Ich bin
diesbezüglich guter Dinge, dann für die Wintec WBT-201 hat er ja auch
mit dem "WintecTool" ein prima Auslese-Tool für den Palm hinbekommen.
Bei der RGM-3800
wird die Verbindung ausschließlich über die USB-Schnittstelle
hergestellt. An der Maus befindet sich ein Mini-USB-Anschluss. Zum
Lieferumfang gehört ein USB-Verbindungskabel. Damit die Verbindung
zustande kommen kann, muss allerdings zuerst ein USB-Treiber von der CD
installiert werden. Dies funktionierte problemlos.
Ein direkter Zugriff ohne weitere Hilfssoftware auf den Trackspeicher,
z.B. in Form eines USB-Wechsellaufwerks und mit Hilfe des Windows
Explorers, ist leider nicht möglich.
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Mitgelieferte Auslese- und Konfigurations-Software

AutoStart-Menüs zur Installation der mitgelieferten Software
Es werden zwei Programme
auf der jeweiligen CD mitgeliefert. Diese sind für beide Mäuse, 2300 und
3800, identisch. Zum Auslesen der Daten aus dem Maus-Speicher und zum
Konfigurieren der Logeinstellungen dient das Programm "Data Log Data
Download". Es ist nur in Englisch vorhanden. Zum Anzeigen des Tracks
in Google Earth bzw. Google Maps und zum Geotaggen von Fotos wird die
Software "locr GPS Photo" installiert. Dieses Programm besitzt
eine deutschsprachige Oberfläche.
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Data Log
Data Downloader
Wer wie ich beide
RoyalTek-Mäuse im Einsatz hat, kann im Register "Connection" über
"Logger Select" die gewünschte Maus auswählen. Wenn dann noch der
richtige COM-Port ausgewählt ist, steht einer Verbindung nichts mehr im
Wege. Man klickt lediglich noch auf den Button "Connect"

Auswahl der RoyalTek-Maus
Vor der ersten Verbindung
sollte man jedoch erst mal auf das Register "Device Config"
wechseln, um dort das Downloadverzeichnis für die Log-Dateien
festzulegen. Außerdem muss hier auch der Pfad und Dateiname zur
Programmdatei für das locr Photo Tool angegeben werden:

Grundlegende Pfad-Einstellungen
Nach dem Klicken auf "Connect"
versucht die Software Verbindung mit der GPS-Maus über den gewählten
COM-Port aufzunehmen. Bei erfolgreicher Verbindung erscheint im
Prozessstatus "Get All Datalogger Head".

Die Verbindung zur RGM-3800 über den USB-Port ist hergestellt.
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Logaufzeichnung konfigurieren
Wie schon zu Beginn
erwähnt, stellt es für die meisten Datalogger kein Problem dar,
geschmeidige Tracks von Touren mit höherer Geschwindigkeit
aufzuzeichnen. Probleme macht in der Regel nur die Trackaufzeichnung bei
langsamer Geschwindigkeit und bei Stillstand. Deshalb muss meist
die jeweils optimale Einstellung für verschiedene
Geschwindigkeitsbereiche gefunden werden. Die Hersteller versuchen,mit
verschiedenen Techniken wie SBAS, EGNOS, Static Navigation etc., diesem
grundsätzlichem Problem entgegen zu wirken. Ganz beseitigen lässt sich
dieses Problem jedoch nicht. Mit entsprechenden
Konfigurationseinstellungen kann man versuchen, dieses Problem zu
mindern.
Mit der Wintec WBT-201
konnte ich hervorragende Tracklinien von Autofahrten und Radwanderungen
aufzeichnen, ohne dass ich an den Werkseinstellungen etwas verändern
musste. Bei Wanderungen allerdings war die Tracklinie sehr unruhig.
Verstärkt wurde dies noch, wenn schlechte Empfangsbedingungen
herrschten, z.B. bedeckter Himmel mit Regen und Standort unter Bäumen,
deren Blätter und Äste keine freie Sicht zum Himmel zuließen. Die für
die Wintec konzipierte Software TimeMachine X bietet zahlreiche
Möglichkeiten, wie Trackpunkte aufgezeichnet werden sollen -
Geschwindigkeit, Entfernung, Winkel etc. Allerdings habe ich mehrere
Wochen gebraucht und wahre Einstellorgien hinter mir, um einigermaßen
geschmeidige Tracklinien heraus zu bekommen.
Auf den ersten Blick
haben mich die Einstellmöglichkeiten enttäuscht. Um die
Trackaufzeichnung zu beeinflussen, gibt es lediglich die Möglichkeit,
den Zeitintervall bis zur Aufzeichnung des nächsten Trackpunktes
festzulegen.
Bei der RBT-2300 sind hier Intervalle von 1 - 60 Sekunden
möglich, bei der RGM-3800 5 - 60 Sekunden.

Einstellbarer Zeitintervall
Inzwischen weiß ich, dass
die Royals von Hause aus, ohne viel einstellen zu müssen, eine
hervorragende Tracklogqualität bieten. Das Erstaunliche ist, dass die
RoyalTek 3800 und 2300 "automatisch" geschmeidige Tracks liefern, ohne
großartig etwas einstellen zu müssen. Kein Vergleich zur Wintec. Der
Nachteil ist vielleicht, dass die Anzahl der Trackpunkte dadurch
vergleichsweise zur Wintec relativ hoch wird. Aber dafür ist auch der
Speicher der Royals entsprechend höher.
Beim Autofahren lasse ich alle 5 sec, beim Radfahren alle 10 sec und
beim Wandern alle 15 sec aufnehmen. Ich bin mit den Ergebnissen SEHR
zufrieden. Keine Ausreißer, nix, keine Einstellerei mit pedestrian mode,
static navigation threshold etc. Die Maus ist idiotensicher. Also genau
das Richtige für mich! :-)
Hier mal ein Beispiel
einer Trackaufzeichnung. Sie entstand bei einer sehr gemächlichen
Wanderung mit sehr vielen Stopps. Es war beim "1. Schwarzwälder
Spezialitäten-Wandertag" in Bieselsberg. Alle paar hundert Meter waren
Essstände der örtlichen Vereine aufgebaut, an denen man einen
Zwischenstopp einlegen konnte. Überall wo die roten Kreismarkierungen
drum herum gemalt sind, haben wir "Pause" gemacht. D.h. wir haben uns
hingesetzt, was gegessen und getrunken und uns kaum von der Stelle
bewegt. Die Maus war mit einem Intervall von 10 sec eingestellt. Etwas
mehr also, als eigentlich nötig wäre. Man sieht keinerlei Ausreißer. Die
Tracklinie ist geschmeidig. Auch wenn man die Karte näher heranzoomt.
Einfach toll!

Wandertrack mit einem Intervall von 10 Sekunden.
nach oben
Logdateien auf den PC überspielen
Nun wechselt man auf das
Register "Data Download". Sobald eine erfolgreiche Verbindung
aufgebaut wurde, werden hier die einzelnen Logdateien aufgelistet. Pro
Tag gibt es (normalerweise) 1 Logdatei.

Auflistung der Logdateien.
Nun markiert man die
Logdateien, die exportiert werden sollen und klickt auf die Schaltfläche
> in der Mitte. Das Data Logger Downloader-Tool erzeugt daraufhin
PC-Dateien im Format nmea.

Die Logdateien wurden ins nmea-Format exportiert.
In welches Verzeichnis
die Dateien exportiert werden sollen, kann man selbst bestimmen. Dazu
wechselt man auf das Register Device Config und gibt den gewünschten
NMEA Output Path an.

Pfadeinstellung für den nmea-Dateiexport
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Weiterverarbeitung der nmea-Dateien am PC
Im Lieferumfang der RoyalTeks ist lediglich
das Freeware-Programm "Locr Photo Tool" enthalten. Damit können die
nmea-Tracks in Google Maps bzw. Google Earth angezeigt werden. Außerdem
lassen sich noch Fotos zuordnen. Locr kann direkt über den Button "Photo
Match tool" aus dem Data Logger Downloader Programm aufgerufen werden.
Der Nachteil ist, dass man damit die Tracks nicht nachbearbeiten kann.
Durch die Speicherung von mehreren Tracks in einer Datei benötigt man
eine extra Software, die die Trackpunkte voneinander trennen und in
separate Trackdateien überführen kann. Außerdem müssen auch einzelne
Trackpunkte gelöscht werden können, z.B. am Anfang eines Tracks, wenn
man die GPS-Maus eingeschaltet und einen Fix bekommen hat, es aber noch
nicht gleich los geht mit der Tour.

Aufruf des Programms "locr" über den Button "Photo Match tool"

Anzeige des Track in locr GPS Photo nach oben
Trackdatei aufteilen mit Touratech QV 4
Ich benutze dafür
Touratech QV 4, um
die exportierten nmea-Trackdateien weiter zu verarbeiten. Da
ist es überhaupt kein Problem anhand der Uhrzeit zu erkennen, wo ein
Track zu Ende ist und ein anderer beginnt. Außerdem besteht auch die
Möglichkeit, dass man einzelne Trackpunkte direkt bei der Anzeige auf
der Landkarte löscht.
Touratech QV bietet eine
Standard-Schnittstelle zum direkten Importieren einer nmea-Datei.

Import einer nmea-Datei nach TTQV.
Durch einfaches Markieren der
Trackpunkte und anschließendem Kopieren und Einfügen kann man dann die
zusammen gehörenden Trackpunkte in eine neue Trackdatei überführen oder
man macht es mit der Funktion "Track aufteilen". In der Regel findet man
die Übergangsstelle von einer zur nächsten Tour sehr einfach durch
Vergleichen der Uhrzeit. Ansonsten kann man sich aber auch den Track auf
der Landkarte anschauen und sich durch Anfahren mit der Maus die
Trackpunktnummer der vermuteten Stelle anzeigen lassen.

Tracktabelle in Touratech QV 4
Ich empfinde es sogar als
Vorteil, nur 1 Datei zum Bearbeiten zu haben. Bei der Wintec hatte ich
pro Tag zum Teil sehr viele einzelne Dateien. Die musste ich erst mal
alle in TTQV importieren. Oftmals stellte ich danach erst fest, dass die
meisten Trackdateien keine wirklichen Tracks beinhalteten, sondern nur
irgendwelche Daten durch gelegentliches Ein-/Ausschalten aufgezeichnet
worden sind und wieder gelöscht werden können.
Bei den Royals habe ich alles in einer einzigen Datei, was mir
persönlich leichter fällt zu bearbeiten. Allerdings ist TTQV ein
kommerzielles Programm und die Standardversion beispielsweise kostet 157
EUR (Stand September 2007). Dafür bekommt man allerdings auch das
Schweizer Messer im GPS-Softwarebereich.
nach oben
Trackdatei aufteilen mit GPS-Track-Analyse.NET (GTA)
Wer kein Geld ausgeben
will, findet natürlich im Internet auch zahlreiche Freeware-Programme.
Man muss darauf achten, dass die Software das nmea-Dateiformat
importieren kann. Meine Empfehlung ist
GPS-Track-Analyse.NET von Dietmar Domin! Die Funktionen von GTA
sind sehr vielfältig.

GPS-Track-Analyse.NET
Jedenfalls kann man damit
relativ einfach eine Trackdatei importieren (Datei - Tracks
importieren...), duplizieren (Track bearbeiten - Duplizieren) und beim
Duplikat alle nicht erwünschten Trackpunkte markieren (mit Umschalt-
oder STRG-Taste) und aus der Tracktabelle heraus löschen (Trackpoints
bearbeiten - Trackpoint löschen). Anschließend kann man die bereinigte
Trackdatei in das Format für GoogleEarth oder GPX exportieren.
Oder noch einfacher: letzten Trackpunkt einer Tour markieren und dann
das Menü Track bearbeiten - Trennen wählen. Es wird automatisch eine
neue Tracktabelle erstellt, die alle Trackpunkte vom ersten Trackpunkt
bis zum markierten Trackpunkt enthält.

Ein mit GTA bearbeiteter nmea-Track der nach Google Earth exportiert
wurde
(Anfahrt zur PUG Frankfurt am 12.09.2007 von Pforzheim über Wörth nach
Frankfurt-Ginnheim)
nach oben
Fazit
Die RoyalTeks 3800 und 2300 benutze ich
hauptsächlich zum Mitloggen meiner Wander-, Bergwander-, Nordic Walking-
und Autofahrten-Tracks. Diese Aufgaben meistern beide Mäuse mit Bravour.
Ihre geschmeidigen Tracks bei langsamen Geschwindigkeiten begeistern
mich einfach immer wieder auf's Neue. Wer Tracks bei langsamen
Geschwindigkeiten aufzeichnen möchte, findet meiner Meinung nach
momentan nicht vergleichbar Gutes auf dem GPS-Markt.
Mit 59,90 EUR für die 3800 und 99,00 EUR
liegen beide Mäuse in erschwinglichen Preissegmenten (Preisstand:
21.10.2007, taxnav.de).
Die 3800 nehme ich aufgrund der
auswechselbaren AAA-Batterien am liebsten auf mehrtägigen
Bergwanderungen mit. Die Ersatzbatterien sind problemlos zu bekommen und
nehmen im Rucksack nicht viel Platz weg. Schwer sind sie auch nicht.
Die 2300 funktionierte mit ihrem
Bluetooth-Teil mit allen Geräten, die ich bisher getestet habe,
insbesondere die Palms Treo 680, TX und E2. Aber auch das Zusammenspiel
am PC und Notebook klappte hervorragend.
Das Einzigste, was ich zu bemängeln habe,
ist die fehlende Möglichkeit, durch Knopfdruck einen neue Trackdatei
erstellen zu lassen. Außerdem speichert die Logdatei auch keine
Wegpunkte. Hier hat die Wintec WBT-201 die Nase vorn. Hätte ich kein
Touratech, würde ich es auch als nachteilig sehen, dass keine
Trackbearbeitungssoftware zum Lieferumfang gehört.
Die beiden Mäuse habe ich zwar nur zum
Testen bekommen, aber ich gebe sie nicht mehr her! Die behalte ich. Und
bis was besseres kommt, dürfte es noch einige Zeit dauern.
Vorteile
-
ausgezeichnete
Trackqualität
-
hervorragende
Empfangseigenschaften
-
riesiger Logspeicher
(max. 650.000 Trackpunkte)
-
einfachste Bedienung
-
klein und leicht
Nachteile
-
nur 1 Trackdatei pro
Tag*
-
Tracks nicht manuell
trennbar*
-
keine
Speichermöglichkeit von Wegpunkten
-
Zum Nachbearbeiten
der Trackdateien muss auf Fremdsoftware zurück gegriffen werden.
-
keine
USB-Schnittstelle bei der RBT-2300
*Mit
Firmwareupdate für die RGM-3800 von Ende Mai 2008 behoben!
Vielen Dank an die Firma
taxnav.de.für die
zur Verfügungstellung der beiden Testmäuse!
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